mich zu ersäufen Ich will Ihnen ein Licht holen Herr Rochester und in des Himmels Namen stehen Sie auf Es hat jemand einen böse Anschlag gegen Sie ausführen wollen Sie können nicht bald genug ausfindig machen wer das war Da nun bin ich auf aber Sie laufen ja Gefahr wenn Sie jetzt ein Licht herbeiholen warten Sie noch ein paar Minuten bis ich einige trockene Kleider finde wenn es überhaupt noch solche gibt ja hier ist mein Schlafrock nun eilen Sie Eilig lief ich hinaus und brachte das Licht herein das noch im Korridor stand Er nahm es mir aus der Hand hielt es empor und betrachtete das Bett es war ganz geschwärzt und verbrannt das Bettzeug durchnäßt der Teppich schwamm im Wasser Was bedeutet dies und wer hat es getan fragte er Ich erzählte ihm in der Kürze was ich wußte wie ich ein seltsames Lachen im Korridor gehört wie Tritte zu dem dritten Stock hinaufgegangen seien wie der Rauch der Brandgeruch mich in sein Zimmer geführt in welchem Zustande ich dort alles gefunden und wie ich ihn mit so viel Wasser überschwemmt hätte als ich hätte finden können Er hörte sehr ernst zu sein Gesicht legte im Verlauf meiner Erzählung mehr Bekümmernis als Erstaunen an den Tag und er sprach nicht sogleich als ich mit meiner Erzählung zu Ende war Soll ich Frau Fairfax herbeirufen fragte ich Frau Fairfax Nein nein zum Henker warum wollen Sie sie rufen Was kann sie tun Lassen Sie sie ruhig schlafen So will ich Leah herbeiholen und John samt seiner Frau wecken Ganz und gar nicht verhalten Sie sich still Sie haben einen Schal um wenn er Ihnen nicht warm genug ist so nehmen Sie meinen Mantel dort hüllen Sie sich darein und setzen Sie sich in den Lehnsessel dort Kommen Sie ich will Ihnen ein bißchen helfen Stellen Sie nun Ihre Füße auf den Schemel dort um sie vor der Nässe zu bewahren Ich verlasse Sie auf einige Augenblicke nehme das Licht aber mit Bleiben Sie da wo Sie jetzt sind bis ich wiederkomme und verhalten Sie sich so ruhig wie ein Mäuschen Ich muß den zweiten Stock visitieren Rühren Sie sich ja nicht und rufen Sie niemand herbei Er ging und ich sah das Licht sich entfernen Er ging ganz leise die Galerie hinauf öffnete die Treppentür mit so wenig Geräusch wie möglich verschloß sie hinter sich und es verschwand der letzte Lichtstrahl Ich blieb in voller Finsternis zurück Ich erwartete daß ich irgend ein Geräusch hören würde und horchte deshalb hörte aber nichts Es verstrich eine sehr lange Zeit Ich wurde müde und des Wartens überdrüssig mich fröstelte trotz des Mantels und sodann vermochte ich nicht einzusehen wozu mein Dableiben nützen solle da ich ja die Leute im Hause nicht wecken durfte Ich war eben im Begriff auf die Gefahr hin Herrn Rochester zu mißfallen wegzugehen als das Licht abermals einen matten Schein auf die Wand der Galerie warf und ich seine unbekleideten Füße auf der Matte hörte Hoffentlich