Mrs Fairfax Erzählung von dem Vorhangbrand gar nicht achtete Ich fragte mich weshalb man sie an diesem Morgen nicht ins Gefängnis gesteckt oder sie doch wenigstens aus Mr Rochesters Dienst entlassen habe In diesem aufgeregten Zustande verbrachte ich den Rest des Tages Als die Dämmerung hereingebrochen war und Adele mich vom Unterricht verlassen hatte um mit Sophie in der Kinderstube zu spielen sehnte ich mich nach einem Wiedersehen mit Mr Rochester Leah trat ein aber es war nur um mir anzuzeigen daß der Tee in Mrs Fairfax Zimmer bereitet sei Dorthin begab ich mich erfreut überhaupt hinuntergehen zu können Sie müssen nach Ihrem Tee Verlangen tragen sagte die gute Dame als ich zu ihr ins Zimmer kam Sie haben heute mittag so wenig gegessen Ich fürchte r fuhr sie fort daß Sie heute nicht ganz wohl sind Sie sehen fieberhaft und erhitzt aus O ich bin durchaus wohl ich habe mich niemals wohler gefühlt Es ist ein schöner Abend sagte sie indem sie einen Blick durch die Scheiben warf wenn es auch nicht gerade sternenklar ist Im ganzen hat Mr Rochester einen günstigen Tag für seine Reise gehabt Reise Ist Mr Rochester verreist Ich wußte es gar nicht Ah er ist gleich nach dem Frühstück aufgebrochen Er ist zu Mr Eshton der zehn Meilen jenseit Millcote wohnt Ich glaube es ist dort eine große Gesellschaft versammelt Lord Ingram Sir John Lynn Oberst Dent und noch viele andere Erwarten Sie ihn heute abend noch zurück Nein Es ist sehr wahrscheinlich daß er eine Woche und noch länger fortbleibt wenn diese vornehmen Leute zusammenkommen sind sie derartig von Eleganz und Heiterkeit umgeben so gut mit allem versehen was gefällt und unterhält daß sie durchaus keine Eile zeigen sich zu trennen Besonders Mr Rochester wird gern gesehen und er ist in Gesellschaft so gesellig und lebhaft daß ich glaube er ist ein allgemeiner Liebling besonders der Damen Sind in Leas auch Damen Mrs Eshton und ihre drei Töchter sind dort sehr elegante junge Damen in der Tat und dann sind noch Miß Blanche und Mary Ingram da wie ich vermute sehr schöne Mädchen in der Tat ich habe Blanche einmal gesehen Sie kam hierher zu einer Weihnachtsgesellschaft mit Ball welche Mr Rochester gab Ich glaube es waren mindestens fünfzig Herren und Damen hier alle aus den ersten Familien der Grafschaft Und Miß Ingram war die Schönheit des Abends Sie sagen daß Sie sie gesehen hatten Mrs Fairfax Wie sah sie aus Ja ich habe sie gesehen Die Türen des Speisezimmers waren geöffnet und da es Weihnachtszeit war war es den Dienstboten gestattet sich in der Halle zu versammeln um einige der Damen singen und spielen zu hören Mr Rochester wollte daß ich hineinkomme und so setzte ich mich in einen stillen Winkel und beobachtete sie alle Niemals in meinem Leben habe ich ein prächtigeres Bild gesehen die Damen waren in kostbarsten Toiletten die meisten wenigstens die jüngeren sahen sehr schön aus aber Miß Ingram war entschieden die Königin Groß eine herrliche Figur breite