ferne und doch so klare Flüstern und Kräuseln und Rieseln ein Trampeln ein metallisches Klirren Der Lärm war auf dem Fußpfade ein Pferd näherte sich die Windungen des Weges verbargen es noch aber es kam stetig näher Jane wollte gerade ihren platz verlassen da der Pfad aber schmal war saß sie still um es vorüber zu lassen In jenen Tagen war sie jung und tausend helle und düstere Phantasien bemächtigten sich ihres Gemüts die Erinnerung an Kinderstubengeschichten lag dort unter anderm Gerümpel aufgespeichert und wenn sie wach wurden verlieh die reifere Jugend ihnen eine Lebhaftigkeit und Stärke welche die Kindheit ihnen nicht zu geben vermocht hatte Als dies Pferd näher kam und sie erwartete es in der Dämmerung auftauchen zu sehen fiel ihr eine von Bessies Geschichten ein in welcher ein Geist aus dem Norden Englands namens Gytrash vorkam dieser suchte in Gestalt eines Pferdes Maulesels oder großen Hundes einsame Wege heim und überfiel zuweilen nächtliche Wanderer gerade so wie dieses Pferd jetzt auf sie zu kam Es war schon sehr nahe aber immer noch nicht sichtbar da vernahm Jane außer jenem Trapp Trapp noch ein Rascheln unter der Hecke und dicht an den braunen Stämmen entlang lief ein großer Hund dessen schwarz und weiße Farbe ihn weithin kenntlich machte Dies war nun gerade eine Maske aus Bessies Gytrash eine löwenähnliche Kreatur mit langer Mähne und großem Kopfe sie schlich indessen ruhig an ihr vorüber und blickte mit den seltsam verständigen Hundeaugen nicht zu ihr auf wie sie halb und halb erwartete Dann folgte das Pferd ein starkes Roß auf seinem Rücken ein Reiter Der Mann das menschliche Wesen brach den Zauber sofort Den Gytrash konnte niemand reiten er stürmte stets allein umher und wenn Kobolde auch in die stummen Leiber der Tiere fahren konnten so vermochten sie doch nicht so viel Jane wußte die gewöhnliche Menschengestalt anzunehmen Dies war also kein Gytrash sondern nur ein Reisender welcher den kürzesten Weg nach Millcote einschlug Er ritt vorüber und Jane ging weiter doch nur wenige Schritte dann wandte sie sich um Ein Laut als glitte irgend etwas aus ein Ausruf ein polternder Fall erregten ihre Aufmerksamkeit Roß und Reiter lagen am Boden sie waren auf der Eisfläche ausgeglitten welche den gepflasterten Fußpfad bedeckte In großen Sprüngen kam der Hund zurück und als er seinen Herrn in Verlegenheit sah und das Pferd stöhnen hörte begann er zu bellen bis es von den Hügeln widerhallte Er beschnüffelte die auf dem Boden liegende Gruppe und dann kam er zu Jane gelaufen das war alles was er tun konnte keine andere helfende Hand war zur Stelle Jane folgte ihm und ging zu dem Reiter hinunter welcher jetzt begann sich unter seinem Pferde hervorzuarbeiten Seine Anstrengungen waren so kräftig daß sie glaubte er könne keinen großen Schaden genommen haben aber sie fragte dennoch Haben Sie sich verletzt mein Herr Er antwortete nicht Kann ich irgend etwas für Sie tun fragte sie wiederum Stellen Sie sich auf die Seite entgegnete er indem er sich erhob erst auf