nicht seine Person doch wenigstens seine Börse Ich weiß daß sie das Familiengut der Rochester 's für außerordentlich be gehrenswerth hält obgleich Gott verzeihe mir ich ihr vorhin etwas über diesen Punkt sagte worüber sie äußerst ernst wurde und ihre Mundwinkel einen halben Zoll herunterzog Ich möchte ihrem dunkel äugigen Bewerber rathen sich vorzusehen denn wenn ein Anderer mit größeren Renten käme so läßt sie jenen einfach laufen Aber alte Mutter ich kam nicht hierher um Herrn Rochester 's Zukunft zu hören sondern meine eigene von der Ihr noch nicht gesprochen habt Ihre Zukunft ist noch zweifelhaft als ich Ihr Gesicht prüfte widersprach ein Zug dem anderen Das Schsicksal hat auch für Sie ein gewisses Maß des Glückes bestimmt so viel weiß ich Ich wußte es schon ehe ich diesen Abend hierher kam Es hängt nur von Ihnen ab Ihre Hand nach diesem Glücke auszustrecken aber ob Sie das thun werden das ist das Räthsel welches ich studire Knieen Sie noch einmal auf den Teppich nieder Nur nicht zu lange das Feuer macht mir zu heiß Ich kniete nieder Sie beugte sich nicht zu mir sondern sah mich nur an indem sie sich in ihren Stuhl zurücklehnte Die Flamme flackert in dem Auge begann sie murmelnd das Auge schimmert wie Thau es scheint sanft und voll Gefühl es ist empfänglich ein Eindruck folgt dem anderen in seinem klaren Kreise wenn es aufhört zu lächeln ist es traurig eine un bewußte Ermattung drückt das Augenlid nieder das deutet auf Melancholie die aus Einsamkeit entsteht Es wendet sich von mir ab um eine weitere Prüfung zu verhindern es will mit einem spöttischen Blicke die Wahrheit meinner Entdeckungen leugnen Aber dieser Stolz und diese Zurückhaltung bestärken mich nur darin Das Auge ist günstig Der Mund gefällt sich zu Zeiten im Lachen er ist geneigt Alles mit zutheilen was das Gehirn erdenkt obgleich er wahr scheinlich Vieles verschweigt was das Herz erlebt Beweglich und ausdrucksvoll war dieser Mund nie bestimmt in dem ewigen Schweigen der Einsamkeit geschlossen zu bleiben es ist ein Mund der viel reden und oft lächeln und menschliche Neigung für den zeigen sollte mit dem er spricht Auch dieser Zug ist güstig Ich sehe keinen Feind für den glücklichen Ausgang als auf der Stirn und diese Stirn will sagen Ich kann allein leben wenn meine Selbst achtung und die Umstände es von mir fordern Ich darf des Glückes wegen nicht meine Seele verkaufen Ich habe einen inneren Schatz der mit mir geboren ist der mich stützen und erhalten wird wenn mir alles äußere Glück versagt sein oder nur zu einem Preise gewährt werden sollte den ich nicht zahlen kann Die Stirn erklärt die Vernunft hält die Zügel und wird sich von den Gefühlen nicht beherrschen und ins Verderben führen lassen Die Leidenschaften mögen toben und die Wünsche mögen sich auf Eitelkeiten richten aber die Vernunft soll immer das letzte Wort bei jeder Entscheidung haben Sturm und Erdbeben mögen hereinbrechen ich will nur der Leitung jener leisen Stimme folgen die mir die