ein Gemurmel noch seltsamer als ihr Lachen Es gab Tage wo sie ganz still und ruhig war aber es gab auch andere wo ich mir dir Töne die sie von sich gab nicht erklären konnte Bisweilen sah ich sie gewöhnlich kam sie mit einem Becken oder einem Teller oder einem Speisebrett in der Hand aus ihrem Zimmer heraus ging in die Küche hinab und kehrte alsbald wieder zurück indem sie in der Regel o romantischer Leser verzeihe mir wenn ich die nackte Wahrheit sage einen Krug Porter trug Ihre Erscheinung wirkte stets dämpfend auf die Neugierde welche ihr Lachen und Gemurmel erregt hatte bei ihren harten Zügen und gesetzt wie sie war hatte sie Nichts an sich woran sich das Interesse heften konnte Ich machte einige Versuche mit ihr eine Unterhaltung anzuknüpfen sie schien aber eine Person zu sein die nur wenige Worte machte eine einsylbige Antwort scnitt in der Regel jede Bemühung der Art ab Die andern zum Haushalte gehörenden Mitglieder nämlich John und seine Frau Leah das Hausmädchen und Sophle die französische Bonne waren anständige Leute allein in keiner Hinsicht bemerkenswerth Mit Sophien sprach ich in der Regel französisch und fragte sie bisweilen über ihr Heimathland allein sie gehörte richt zu jener Klasse von Menschen welche durch ihre Talente als Beschreiber oder Erzähler glänzen und gewöhnlich gab sie so schale und verworrene Antworten daß man eher versucht war der Neugierde Einhalt zu gebieten als derselben ihren Lauf zu laßen Oktober November und Dezember vergingen Eines Nachmittags es war im Januar hatte Mistreß Fairfax für Adele einen Vakanztag erbeten weil letztere sich erkältet hatte und da Adele die Bitte mit einer Lebhaftigkeit unterstützte die mir ins Gedächtniß zurückrief wie überaus angenehm gelegentliche Vakanztage für mich in meiner eigenen Kindheit gewesen so bewilligte ich sie da ich der Ansicht war daß ich wohl daran thun würde wenn ich in diesem Stücke einige Nachsicht zeigte Es war ein schöner ruhiger obgleich sehr kalter Tag ich war des Stillsitzens in dem Bibliothekzimmer während eines ganzen langen Morgens überdrüssig und da Mistreß Fairfax die eben einen Brief geschrieben hatte der auf die Post gebracht werden sollte so legte ich meinen Mantel an legte meinen Hut auf und erbot mich ihn nach Hay zu tragen ich dachte die nur zwei Meilen betragende Entfernung würde sich zu einem angenehmen Winternachmittagsspaziergange eignen Nachdem ich Adele an ihr Stühlchen neben dem Kamine im Zimmer der Mistreß Fairfar hatte ganz behaglich sitzen lassen und nachdem ich ihr ihre beste wächserne Puppe die ich gewöhnlich in Silberpapier eingewickelt in einer Schublade aufbewahrte zum Spielen und zur Abwechslung ein Geschichtenbuch gegeben auch auf ihr erenee bientdt ma bonne anmie ma cliörs Iadlemoiaelle Jeannsttg mit einem Kusse geantwortet hatte machte ich mich auf den Weg Der Boden war hart die Luft ruhig mein Weg einsam ich ging geschwind bis es mir warm wurde und dann langsam um jene Art des Vergnügens zu genießen und zu analysiren die für mich in der Stunde und meiner augenblicklichen Gemüthsstimmung lag Es war drei Uhr