Worten so leicht weggehen können Ich hoffe Jane es ist Ihr Ernst wenn Sie sagen Sie wollen Gott Ihr Herz weihen weiter verlange ich nicht haben Sie einmal Ihr Herz von den Menschen losgerissen und es Ihrem Schöpfer geweiht so wird die Ausbreitung des geistigen Gottes Reiches auf dieser Erde Ihr höchstes Vergnügen Ihr höchstes Bestreben sein Sie werden dann bereit sein Alles was diesem Zwecke förderlich ist ohne Weiteres zu thun Sie werden sehen welch mächtiger Vorschub Ihren und meinen Bemühungen durch unsere physische und geistige Verbindung in der Ehe geleistet wird die einzige Verbindung die den Geschicken und Plänen menschlicher Wesen einen Charakter dauernder Gleichförmigkeiten verleiht und über alle Launen von untergeordneter Bedeutung über alle trivialen Schwierigkeiten und Zartheiten des Gefühls alle Bedenklichkeiten über den Grad die Art die Stärke oder Zärtlichkeit einer bloßen persönlichen Neigung hinweggehend werden Sie sich beeilen auf diese Verbindung ohne Weiteres einzugehen.’ ‘Werde ich das sagte ich kurz und sah seine Züge an die zwar schon in ihrer Harmonie aber in ihrer ruhigen Strenge nicht wenig furchtbar waren ich sah seine Situation an die gebieterisch aber nicht offen war seine glänzenden tiefen und forschenden aber nie sanften Augen seine erhabene Achtung einflößende Gestalt und dachte mir einen Augenblick als seine Frau O es konnte nimmermehr sein Als seine Gehülfin seine Gefährtin da war Alles recht ich wollte in dieser Eigenschaft mit ihm über Meere gehen wollte mit ihm in diesem Berufe in den glühenden Himmelsstrichen Asiens in dessen Wüsten arbeiten wollte seinen Muth seine Hingebung seine Thatkraft bewundern und nachahmen wollte mich ihm ruhig unterordnen wollte ungestört über seinen unausrottbaren Ehrgeiz lächeln wollte den Christen von dem Menschen unterscheiden wollte den einen hochachten und dem andern gerne vergeben Ohne Zweifel mußte ich wenn auch nur in dieser Eigenschaft an ihn gebunden oft leiden mein Körper mußte zwar unter ein ziemlich schweres Joch kommen dabei aber war mein Herz und mein Geist frei Immer noch hatte ich dann mein unversehrtes Ich an das ich mich wenn den konnte immer noch hatte ich dann meine natürlichen nicht geknechteten Gefühle Gefühle womit ich in Augenblicken wo mich die Einsamkeit drückte verkehren konnte Es blieben Falten in meinem Gemüth die nur mir gehörten die ihm immer verschlossen blieben und Gefühle die frisch und gehörig geschützt aufwuchsen die seine Strenge weder versehren noch sein abgemessener Soldatenschritt niedertreten konnte aber als seine Frau stets ihm zur Seite und stets gehemmt und stets gezügelt gezwungen das Feuer meiner Natur in seinem Auflodern beständig zu unterdrücken es zu zwingen innerlich zu brennen und nie einen Schrei zu thun wenn auch die eingekerkerte Flamme alle Lebenskräfte nach einander verzehrte das mußte unerträglich sein ‘St John ’ rief ich als ich in meinem Nachdenken so weit gekommen war ‘Nun ’ antwortete er eiskalt Ich wiederhole es ich willige gerne ein Ihnen als Gehülfin bei Ihren Missionsarbeiten beizustehen aber nicht als Ihre Frau ich kann Sie nicht heirathen kann nicht ein Theil von Ihnen werden.’ ‘Ein Theil von mir müssen Sie werden antwortete er