natürlich geraden Weges – zum Teufel gehen.« »Das hoffe ich nicht Sir aber ich werde mir eine andere Stellung suchen müssen.« »Mit der Zeit « rief er aus mit so scharfem Ton und einer Verzerrung der Gesichtszüge die zugleich komisch und tragisch war Dann blickte er mich einige Minuten lang an »Und vermutlich werden Sie die alte Mutter Reed und ihre Tochter jetzt ersuchen Ihnen eine Stellung zu besorgen « »Nein Sir Ich stehe mit meinen Verwandten nicht auf einem solchen Fuße daß ich das Recht hätte Gefälligkeiten von ihnen zu verlangen Aber ich werde in den Zeitungen annoncieren lassen.« »Sie werden die ägyptischen Pyramiden hinaufklettern « murmelte er »Aber annoncieren Sie nur immer auf Ihre eigene Gefahr hin Ich wollte wahrhaftig ich hätte Ihnen nur eine Guinee anstatt jener zehn Pfund gegeben Geben Sie mir neun Pfund zurück Ich brauche sie Jane ich brauche sie notwendig.« »Und ich brauche sie ebenfalls Sir « entgegnete ich indem ich meine Hand mit der Börse in die Tasche steckte »Ich könnte Ihnen das Geld unter keinen Umständen wiedergeben.« »Kleiner Geizhals « sagte er »Sie schlagen meine Bitte um Geld wirklich ab So geben Sie mir fünf Pfund Jane.« »Nicht einmal fünf Schilling Sir nein nicht fünf elende Pence.« »Lassen Sie mich das Geld nur noch einmal sehen.« »Nein Sir ich kann Ihnen nicht trauen.« »Jane « »Sir « »Versprechen Sie mir eins « »Ich bin gern bereit Sir Ihnen alles zu versprechen was ich möglicherweise halten kann.« »Also versprechen Sie daß Sie keine Annonce in die Zeitung rücken lassen werden und mir dieses Finden einer passenden Stellung für Sie überlassen Wenn es Zeit ist werde ich Ihnen eine solche besorgen.« »Das will ich mit Freuden thun Sir wenn Sie mir Ihrerseits versprechen daß sowohl ich wie Adele glücklich aus dem Hause sein werden bevor Ihre junge Frau es betritt.« »Sehr gut Sehr gut Angenommen Darauf kann ich Ihnen mein Wort geben Sie reisen also morgen « »Ja Sir sehr früh.« »Werden Sie heute nach dem Mittagsessen in den Salon hinunterkommen « »Nein Sir Ich muß meine Reisevorbereitungen treffen.« »So müssen wir uns denn jetzt schon für eine kurze Spanne Zeit Lebewohl sagen « »Vermutlich Sir.« »Und wie betragen sich die Menschen bei dieser Ceremonie des Abschiednehmens Jane Lehren Sie mich das Ich verstehe mich nicht recht darauf.« »Sie sagen Lebewohl oder irgend ein anderes Wort das ihnen gerade einfällt.« »Also sagen Sie es.« »Leben Sie wohl für einige Zeit Mr Rochester.« »Und was muß ich sagen « »Dasselbe wenn Sie wollen Sir.« »Leben Sie wohl für einige Zeit Miß Eyre Und ist das alles « »Ja.« »Nach meinen Begriffen klingt das armselig und unfreundlich und kalt und herzlos Ich möchte noch etwas anderes Einen kleinen Anhang für den Ritus Wenn man sich zum Beispiel die Hände reichte – aber nein – das würde mich auch noch nicht zufrieden stellen Sie wollen also nichts weiter thun als mir einfach Lebewohl sagen Jane « »Es genügt Sir ein einziges Wort enthält oft mehr Herzlichkeit