Hand ist Sie war wärmer als ich sie gestern Abend an der Thür des geheimnisvollen Zimmers berührte Jane wann werden Sie wieder mit mir wachen « »Sobald ich Ihnen damit nützlich sein kann Sir.« »Zum Beispiel in der Nacht vor meiner Hochzeit Dann werde ich sicherlich nicht imstande sein zu schlafen Wollen Sie versprechen dann mit mir aufzubleiben und mir Gesellschaft zu leisten Mit Ihnen kann ich von meiner Geliebten reden denn jetzt haben Sie sie gesehen und kennen sie.« »Ja Sir.« »Nicht wahr Jane sie ist ein seltenes Geschöpf « »Ja Sir « »Stämmig – wirklich stämmig Jane groß braun geschmeidig und willfährig mit Haaren wie die Frauen von Karthago es gehabt haben müssen Gott sei mir gnädig da sind Dent und Lynn schon in den Ställen Gehen Sie durch jene Pforte in die jungen Anpflanzungen und dann ins Haus.« Während ich auf dem einen Wege davon ging schlug er den andern ein und ich hörte noch wie er laut und fröhlich im Hofe rief »Mason ist euch allen heute früh zuvor gekommen Noch vor Sonnenaufgang ist er auf und davon gegangen Ich bin um vier Uhr aufgestanden um ihm Lebewohl zu sagen.« Ende des ersten Teiles Zweiter Teil Erstes Kapitel Es ist etwas seltsames um Vorahnungen Und ebenso um Sympathien und dasselbe ist 's mit Vorbedeutungen Die drei zusammen bilden ein Geheimnis zu dem die Menschheit den Schlüssel noch nicht gefunden hat Ich habe in meinem ganzen Leben nicht über Vorahnungen lachen können denn ich selbst habe deren gar eigentümliche gehabt Sympathien existieren ebenfalls das glaube ich bestimmt zum Beispiel zwischen lange abwesenden weit entfernten Verwandten die einander schon seit langer Zeit entfremdet sind und trotzdem Sympathien haben welche genau die Gemeinsamkeit ihres Ursprungs kennzeichnen Sympathien deren Wirkungen weit über unser Begriffsvermögen hinausgehen Und was wissen wir denn – Vorbedeutungen sind vielleicht die Sympathien welche die Natur mit dem Menschen hat Als ich ein kleines Mädchen von kaum sechs Jahren war hörte ich eines Abends wie Bessie Leaven zu Marthe Abbot sagte ihr habe von einem kleinen Kinde geträumt und es sei eine sichere Vorbedeutung von Kummer und Unglück für einen selbst oder die Angehörigen wenn man von Kindern träume Dies Gespräch würde sich meinem Gedächtnis wahrscheinlich gar nicht eingeprägt haben wenn nicht gleich darauf ein Umstand eingetreten wäre der dazu gedient es dort für immer festzuhalten Am nächsten Tage wurde Bessie nach Hause an das Totenbett ihrer jüngsten Schwester geholt In letzter Zeit war mir jenes Gespräch zusammen mit dem darauffolgenden Zwischenfalle oft wieder eingefallen Denn während der letzten Woche war kaum eine Nacht hingegangen die mir nicht den Traum eines Kindes gebracht hätte Zuweilen wiegte ich es in meinen Armen dann wieder schaukelte ich es auf meinen Knieen manchmal sah ich es auch draußen im Garten auf dem Gras-Platze mit Frühlingsblumen spielen oder in einem rieselnden Quell bunte Steinchen und Kiesel suchen In dieser Nacht war es ein weinendes Kind in der nächsten ein lachendes jetzt schmiegte es sich schmeichelnd an mich dann steht es wieder