sein wird Das kümmert ihn freilich nicht wäre meine Zeit zu sterben da so würde er mich in aller Ruhe und Heiligkeit dem Gott zurückgeben der mich geschaffen Die Sache liegt sehr klar vor mir Ging ich fort von England so verließ ich ein geliebtes aber leeres Land Rochester ist nicht mehr da und wenn er da wäre was kann es mir nützen Meine Aufgabe ist es nun ohne ihn zu leben Nichts ist so abgeschmackt so schwach als mich von einem Tage zum andern hinzuschleppen gleich als wartete ich auf irgend eine unmögliche Veränderung der Umstände die mich wieder mit ihm vereinigen könnte Natürlich muß ich wie St John einmal sagte ein anderes Interesse im Leben suchen um das zu ersetzen das ich verloren Ist nun die herrliche Beschäftigung die er mir jetzt anbietet durch ihre edlen Sorgen und erhabenen Resultate nicht am besten geeignet die Leere auszufüllen die meine zerstörten Hoffnungen zurückgelassen haben Ich glaube ich muß die Frage bejahen und doch schaudert mich Ach wenn ich mich St John anschließe so gebe ich die Hälfte meines Ichs auf gehe ich nach Indien so gehe ich einem frühen Tode entgegen Und wie wird die Zeit die zwischen meinem Weggehen aus j England nach Indien und zwischen meinem Grabe liegt ausgefüllt werden O ich weiß wohl Auch das kann ich deutlich sehen Indem ich mich anstrenge St John zu Willen zu leben bis meine Sehnen ihren Dienst versagen werde ich ihn zufriedenstellen bis zu dem innersten Mittelpunkte und bis zum äußersten Umfange seiner Erwartungen Gehe ich mit ihm bringe ich ihm das Opfer das er von mir verlangt so soll es ganz geschehen Ich will alles auf den Altar legen Herz Eingeweide das ganze Schlachtopfer Er wird mich nie lieben aber er soll mit mir zufrieden sein ich werde ihm eine Energie zeigen die er noch nie gesehen Fähigkeiten die er nie vermutet hat Ja ich kann arbeiten und mich ohne Murren so streng wie er der Arbeit unterziehen So ist es also möglich in seine Forderung zu willigen wäre nur eins ein schreckliches Aber nicht Ich soll sein Weib werden und doch hat er nicht mehr vom Herzen eines Gatten als jener düstere riesige Felsen von dem das Wasser in jene Schlucht hinab sich schäumend stürzt Er schätzt mich wie ein Soldat eine gute Waffe und das ist alles Solange ich mit ihm nicht verheiratet wäre wütrde mir dies keinen Kummer verursachen aber kann ich ihn seine Berechnungen zu Ende bringen seine Pläne kalt ausführen die Trauungszeremonie durchmachen lassen Kann ich von ihm den Brautring annehmen alle Formen der Liebe ertragen die er ohne Zweifel gewissenhaft beobachten würde und dabei wissen daß der Geist gar nicht dabei war Kann ich das Bewußtsein ertragen aß jede Liebkosung die er für mich hat ein Dpfer ist das auf einem Grundsatze beruht Nein ein solches Märtyrertum wäre etwas Ungeheuerliches Als seine Schwester könnte ich ihn begleiten nicht als seine Frau das soll mein Bescheid sein Ich blickte nach der Erhöhung hin