Blance schwebte in würde vollem Schweigen an ihrer Mutter vorüber ging durch die Tur die Oberst Dent offenhielt und wir hörten sie in das Biblio thekzimmer treten Es folgte nun eine verhältnismäßige Stille Lady Ingram dachte dies sei 'le cas ihre Hände zu ringen was sie daher auch tat Fräulein Maria erklärte sie werde ihresteils es gewiß nie wagen Amy und Luisa Eshton kicherten leise und sahen ein wentg erschrocken aus Die Minuten verstrichen sehr langsam schon hatte man finfzehn gezählt ehe die Tür des Bibliothekzimmers wieder auf ging Fräulein Blanche trat wieder in das Gesellschaftszimmer ein Wird sie wohl lachen Wird sie es als einen Scherz auf nehmen diese Fragen sprachen sich in aller Augen aus aber Blanche begegnete denselben mit einem Blicke zurückstoßen der Kälte sie sahh weder heftig aufgeregt noch heiter aus ging steif auf ihren Plaz zu und nahm ihn schweigend ein Nun Blance sagte Lord Irgram Was hat sie gesagt Schwester fragte Maria Was haben Sie gedacht Wie ist Ihnen zu Mute gewesen Ist sie eine wirkliche Wahrsagerin fragten die Fräulein Eshton Nun nun meine Herrschaften versetzte Fräulein Ingram drängen Sie mich doch nicht so gewaltig Ihre Organe der Ver wunderung und Leichtgläubigkeit sind gar leicht aufzuregen Sie scheinen nach der Wichtigkeit zu schließen die Sie alle meine liebe Mama miteinbegriffen dieser Sache beilegen wahrhaftig zu glauben wir hätten eine echte Hexe im Hause die mit dem Gottseibeiuns enge Beziehungen unterhält Ich habe aber eine vagabundierende Zigeunerin gesehen sie hat nach alt herkömmlicher Weise die Chiromantie bei mir angewendet und mir gesagt was solche Leute gewöhnlich sagen Meine Laune ist nun befriedigt und nun glaube ich daß Herr Eshton wohl tun wird die alte Hexe morgen in den Block legen zu lassen wie er gedroht hat Fräulein Blance nahm ein Buch lehnte sich in ihren Stuhl zurück und wollte nicht weiter sprechen Ichh beobachtete sie fast eine ganze halbe Stunde diese Zeit über schlug sie nicht ein Blatt um und ihr Gesicht wurde jeden Augenblick düsterer und unzufriedener und drückte immer mürrischer eine getäuschte Erwartung aus Offenbar hatte sie nichts Vorteilhaftes gehört und es schien mir nach ihrem langen Schweigen und ihrem düsteren Wesen zu urteilen daß sie ihrer verstellten Gleichgiltig keit zum Troze den gemachten Enthüllungen eine außergewöhn liche Wichtigkeit beilegte Inzwischen erklärten Maria Ingram sowie Amy und Luisa Eshton daß sie sich nicht getrauten allein zu gehen und doch wollten sie sich auch wahrsagen lassen Es wurde daher durch Vermittlung des Gesandten Sam eine Unterhandlung eröffnet und nach vielem Hin und Hergehen bis wie ich glaube dem besagten Sam seine Beine wehe tun mußten konnte endlich die halsstarrige Sibylle mit großer Schhwierigkeit dahingebracht werden die drei zugleichvor sich erscheinen zu lassen Ihr Besuch war nicht so still wie der Fräulein Ingrams gewesen war wir hörten ein hysterisches Gekicher und kleine Schreie die von dem Bibliothekzimmer herkamen und nach Verlauf von etwa zwanzig Minuten rissen sie die Ttr auf und kamen durch die Halle gelaufen als wären sie vor Schrecken halb wahnsinnig Das geht