wie einen röthlichen Nebel.” Und Sie sehen die Lichter ” Sehr trübe jedes wie eine lichte Wolke.” Sehen Sie mich Nein meine Fee aber ich bin nur zu dankbar Dich zu hören und zu fühlen Wann speisen Sie zu Abend ” “Ich speise nie zu Abend Aber Sie müssen heute zu Abend speisen Ich bin hungrig und ich denke Sie auch Sie vergessen es nur.” Ich rief Maria herein und hatte bald eine bessere Ordnung im Zimmer hergestellt auch bereitete ich ihm eine gute Mahlzeit Mein Geist war aufgeregt und mit Vergnügen und Ruhe sprach ich während des Abendessens mit ihm und noch eine lange Zeit nachher Da war kein kalter Zwang kein Unterdrücken der Heiterkeit und Lebhaftigkeit in seiner Nähe bei ihm war ich vollkommen unbefangen denn ich wußte daß es ihm gefiel und Alles was ich sagte oder that schien ihn zu trösten oder zu beleben Entzückendes Bewußtsein Ich brachte meine ganze Natur zum Leben und an 's Licht in seiner Gegenwart lebte ich völlig auf und er in der meinen Blind wie er war spielte ein Lächeln um sein Gesicht Freude dämmerte auf seiner Stirn seine Züge milderten und erwärmten sich Nach dem Abendessen begann er mir manche Fragen vorzulegen wo ich gewesen was ich gethan und wie ich ihn aufgefunden doch gab ich ihm nur sehr kurze Antworten denn es war zu spät um an dem Abend noch Alles ausführlich zu erzählen Ueberdies wünschte ich keine zu schmerzliche Saite zu berühren keine frische Quelle der Aufregung in seinem Herzen zu öffnen mein einziger gegenwärtiger Zweck war ihn zu erheitern Er wurde auch erheitert doch nur plötzlich und auf Augenblicke Wenn die Unterhaltung durch ein kurzes Schweigen unterbrochen wurde wendete er sich unruhig um berührte mich und sagte Johanna Du bist doch wirklich ein menschliches Wesen Du bist doch dessen gewiß ” Ich glaube es fest ” Herr Rochester Aber wie konntest Du an diesem dunklen und traurigen Abend Dich so plötzlich an meinem einsamen Heerde erheben Ich streckte meine Hand aus um ein Glas Wasser von meiner Dienerin zu nehmen und es wurde mir von Dir gegeben ich that eine Frage und erwartete daß John 's Frau mir antworten würde und Deine Stimme tönte in mein Ohr Weil ich anstatt Mariens mit dem Teller hereingekommen war Und eben diese Stunde wo ich mit Dir rede hat etwas Zauberhaftes an sich Wer kann sich denken welches düstere traurige und hoffnungslose Leben ich seit Monaten führte Nichts that Nichts erwartete Tag und Nacht verwechselte und nur die Empfindung der Kälte hatte wenn ich das Feuer ausgehen ließ des Hungers wenn ich zu essen vergaß und dann zu Zeiten ein wahnsinniges Verlangen meine Johanna wiederzusehen Ja sie wieder zu haben verlangte mich weit mehr als nach meinem verlornen Gesicht Wie kann es sein daß Johanna bei mir ist und sagt daß sie mich liebt Wird sie nicht eben so plötzlich wieder fort sein als sie kam Morgen fürchte ich werde ich sie nicht mehr finden Eine gewöhnliche praktische Antwort