gehört das Glück Deiner Gegenwart — die Süßigkeit Deines Trostes gefühlt ich kann diese Freude nicht aufgeben Es ist mir wenig übrig geblieben — ich muß Dich haben die Welt mag lachen — mich töricht und selbstsüchtig nennen — aber es liegt Nichts daran Meine innerste Seele fordert Dich sie wird zufrieden sein oder tödliche Rache an ihrer sterblichen Hülle nehmen.” Nun gut Herr ich will bei Ihnen bleiben ich habe es gesagt.” Ja aber wenn Du sagst Du willst bei mir bleiben so verstehst Du etwas Anderes darunter als ich Du könntest Dich vielleicht entschließen meiner Hand und meinem Sessel nahe zu sein mir zu dienen wie eine freundliche kleine Wärterin denn Du hast ein zärtliches Herz und einen edlen Geist die Dich bestimmen denen Opfer darzubringen die Du bemitleidest und das sollte mir ohne Zweifel genügen Ich sollte jetzt keine andern als väterliche Gefühle für Dich hegen denkst Du so komm — sage es mir Ich will denken wie Sie es wünschen Herr ich bin zufrieden nur Ihre Wärterin zu sein wenn Sie es für besser halten.” Aber Du kannst nicht immer meine Wärterin sein Johanna Du bist jung Du mußt Dich einst verheirathen “Es liegt mir Nichts am Heirathen Es sollte Dir aber daran liegen Johanna wenn ich noch wäre was ich einst war so wollte ich schon machen daß Dir daran liegen sollte aber ein blinder Klotz Er versank wieder in seine Schwermuth Ich im Gegentheil wurde heiterer und faßte frischen Muth Diese letzten Worte zeigten mir wo die Schwierigkeit lag und da dieselbe nicht auf meiner Seite war so fühlte ich mich gänzlich von meiner frühern Verlegenheit befreit Ich setzte die Unterhaltung in lebhafterem Tone fort Es ist Zeit daß Jemand die Arbeit übernimmt Ihnen wieder ein menschliches Aussehen zu geben ” sagte ich seine dichten und unbeschnittenen Locken von einander theilend denn wie ich sehe sind Sie in einen Löwen oder dergleichen verwandelt Sie sehen aus wie Nebukadnezar auf den Feldern das ist gewiß Ihr Haar erinnert mich an Adlerfedern ob ihre Nägel auch wie Vogelkrallen gewachsen sind oder nicht habe ich noch nicht bemerkt.” An diesem Arm habe ich weder Hand noch Nägel ” saate er das verstümmelte Glied aus seinem Busen hervorziehend und es mir zeigend Es ist ein bloßer Stumpf — ein grässlicher Anblick meinst Du nicht auch Johanna ” “Es ist traurig anzusehen und auch Ihre Augen — und die Narbe von dem Feuer an Ihrer Stirn und das Schlimmste ist daß man in Gefahr kommt Sie deshalb nur um so mehr zu leben und Sie zu hoch zu schätzen.” Ich dachte Du würdest einen Widerwillen empfinden Johanna wenn Du meinen Arm und mein vernarbtes Gesicht sähest.” Dachten Sie das Sagen Sie mir das nicht sonst möchte ich etwas Nachtheiliges über Ihr Urtheil sagen Jetzt muß ich Sie auf einen Augenblick verlassen um ein besseres Feuer anmachen und den Heerd abkehren zu lassen Sehen Sie wenn ein gutes Feuer brennt ” Ja mit dem rechten Auge sehe ich einen Schimmer