sein ohne die Aufopferung Ihrer Rechte zu fordern.” “Bruder Ja in der Entfernung von einigen tausend Stunden Schwestern Ja welche Sclavendienste die Fremden verrichten Und ich sollte reich sein und mit dem Golde überladen welches ich nicht erworben und nicht verdiene Und Sie ohne Vermögen Eine hübsche Gleichheit und Brüderschaft Eine sehr feste Verbindung Eine vertraute Anhänglichkeit ” “Aber Johanna Ihr Streben nach Familienverbindungen und häuslichem Glück kann auch auf andere Weise als durch die Mittel erfüllt werden die Sie im Sinne haben Sie können sich verheirathen.” “Wieder Unsinn Verheirathen Ich will und werde mich nie verheirathen.” “Das ist zu viel gesagt solche kühne Behauptungen sind ein Beweis von der Aufregung worin Sie sich befinden.” “Es ist nicht zu viel gesagt ich weiß was ich fühle und wie sehr ich dem bloßen Gedanken an Verheirathung abgeneigt bin Niemand würde mich aus Liebe nehmen und ich will nicht als eine bloße Geldspeculation betrachtet werden Ich will keinen Fremden der keine Theilnahme für mich empfindet und von verschiedenem Charakter ist ich will nur mit gleichgestimmten Personen umgehen die wie ich fühlen und denken Sagen Sie noch einmal daß Sie mein Bruder sein wollen als Sie die Worte aussprachen war ich zufrieden und glücklich wiederholen Sie sie und wenn Sie können wiederholen Sie sie aufrichtig.” “Ich denke ich kann es Ich weiß ich habe immer meine Schwestern geliebt ich bin mir bewußt worauf sich meine Neigung zu ihnen gründet — auf Achtung ihres Werthes und Bewunderung ihrer Talente Auch Sie haben Grundsätze und Verstand Ihr Geschmack und Ihre Gewohnheiten gleichen denen Diana 's und Maria 's Ihre Gegenwart ist mir stets angenehm in Ihrer Unterhaltung habe ich bereits seit einiger Zeit einen heilsamen Trost gefunden Ich fühle ich kann leicht und natürlich einen Platz in meinem Herzen für Sie als meine dritte und jüngste Schwester einräumen.” “Ich danke Ihnen das genügt mir für diesen Abend Nun wird es besser sein Sie gehen denn wenn Sie noch länger bleiben werden Sie mich wieder durch Ihre mißtrauischen Bedenklichkeiten ärgern.” “Und die Schule Miß Eyre Die muß vermuthlich jetzt wohl geschlossen werden ” “Nein Ich will meinen Posten als Lehrerin behalten bis Sie eine Stellvertreterin für mich finden.” Er lächelte billigend wir drückten einander die Hände und er entfernte sich Es wird unnöthig sein von den weiteren Kämpfen zu reden die ich zu bestehen hatte und von den Beweggründen die ich anwendete um die Vertheilung des Vermächtnisses zu bewerkstelligen wie ich es wünschte Meine Aufgabe war in der That sehr schwer da ich aber fest entschlossen war und meine Verwandten sahen daß ich von meinem Vorsatze nicht abzubringen sei und sie in ihrem Herzen fühlen mußten daß meine Ansicht richtig sei und sich überdies bewußt waren daß sie an meiner Stelle gerade so würden gehandelt haben wie ich es zu thun wünschte so gaben sie endlich so weit nach daß sie einwilligten die Sache einem Schiedsgericht zu übergeben Die gewählten Richter waren Herr Oliver und ein erfahrner Rechtsgelehrter Beide stimmten meiner Ansicht bei und ich erlangte