wendet sich von mir ab es wird keine weitere Prüfung dulden es will mit einem spöttischen Blicke die Wahrheit der Entdeckungen leugnen die ich bereits gemacht — um die Beschuldigung des tiefen Gefühls und der Melancholie zu leugnen Stolz und Zurückhaltung bestärken mich nur in meiner Ansicht Das Auge ist günstig Der Mund gefällt sich zu Zeiten im Lachen er ist geneigt Alles mitzutheilen was das Gehirn erdenkt obgleich er wahrscheinlich Vieles verschweigen wird was das Herz erlebt Beweglich und ausdrucksvoll war er nie bestimmt in dem ewigen Schweigen der Einsamkeit zusammengepreßt zu werden es ist ein Mund der viel reden und oft lächeln und menschliche Neigung für den zeigen sollte mit dem er spricht Auch dieser Zug ist günstig Ich sehe keinen andern Feind für den glücklichen Ausgang als auf der Stirn und diese Stirn will sagen Ich kann allein leben wenn meine Selbstachtung und die Umstände es von mir fordern Ich darf nicht meine Seele verkaufen um Glück einzuhandeln Ich habe einen innern Schatz der mit mir geboren ist der mich am Leben erhalten kann wenn mir alle äußere Wonne versagt sein oder nur zu einen Preise angeboten werden sollte den ich nicht geben kann Die Stirn erklärt die Vernunft sitzt fest und hält die Zügel und sie wird die Gefühle nicht hervorbrechen und sich von ihnen zu wilden Abgründen führen lassen Die Leidenschaften mögen wüthend toben gleich wahren Heiden wie sie sind und die Wünsche mögen jede Art eitler Dinge ersinnen aber das Urtheil soll immer das letzte Wort bei jedem Streite und den Ausschlag bei jeder Entscheidung haben Sturm Erbeben und Feuer werden vorübergehen ich will nur der Leitung jener leisen Stimme folgen die mir die Vorschriften des Gewissens deutet — Gut gesprochen Stirn deine Erklärung soll geachtet werden Ich babe meine Pläne entworfen — für richtige Pläne halte ich sie — und bei ihnen habe ich die Forderungen des Gewissens und die Ratschläge der Vernunft berücksichtigt Ich weiß wie bald die Jugend verwelken und die Blüte erbleichen würde wenn in dem mir gebotenen Becher des Glückes nur die geringste Hefe der Schande oder ein bitterer Beigeschmack der Reue zu entdecken wäre und ich bedarf nicht des Opfers des Kummers der Auflösung — dies ist nicht nach meinem Geschmack Ich will nähren und nicht vernichten — Dankbarkeit ernten und keine blutige Thränen auspressen — nein auch keine salzige meine Ernte soll in Lächeln Zärtlichkeit und Wonne bestehen So ist es recht Ich glaube ich schwärme in einem köstlichen Wahn Ich möchte diesen Augenblick ins Unendliche verlängern aber ich darf es nicht So weit habe ich mich völlig beherrscht Ich habe gehandelt wie ich mir in meinem Innern handeln zu wollen geschworen aber wenn ich fortfahren wollte möchte ich zu schwer geprüft werden Stehen Sie auf Mis Eyre verlassen Sie mich das Spiel ist ausgespielt.“ Wo war ich Wachte ich Hatte ich geträumt Träumte ich noch Die Stimme des alten Weibes hatte sich verändert ihre Töne ihre Geberden und Alles war mir so bekannt wie mein eigenes