und Pilot ist in der That schon nach Hause zum Essen gegangen Lassen Sie mich auf Ihre Uhr sehen Da nehmen Sie sie und tragen Sie sie fortan ich kann sie nicht weiter brauchen Es ist beinahe vier Uhr Sir Sind Sie nicht hungrig »Von heute in drei Tagen findet unsere Vermälung statt Schöne Kleider und Juwelen wollen wir diesmal bei Seite lassen alles das ist keinen Heller werth Die Sonne hat alle Feuchtigkeit ausgetrocknet Sir Es weht kein Lüftchen und die Hitze ist groß Wissen Sie daß ich Ihr Perlenhalsband unter meinem Halstuche trage Ich habe es seit jenem Tage um wo mir mein einziger Schatz verloren ging Wir wollen unsern Rückweg durch den Wald neh men denn es ist wirklich zu heiß Er verfolgte den Gang seiner Gedanken ohne sich an mich zu kehren Sie halten mich für einen gottlosen Menschen Jane aber ich muß gestehen daß mich in diesem Augenblicke die innigste Dankbarkeit gegen meinen gütigen Sch öpfer erfüllt Er ist böchst gerecht und höchst weise Ich hatte gefehlt ich wollte ine unschuldige Blume beflecken ihre Reinheit mit dem Hauche m einer Verderbtheit vergiften aber der Allmächtige entriß sie meinen Händen In meiner Kurzsichtigkeit fluchte ich der Vorsehung statt mich willig ihrem Beschlusse zu fügen Die göttliche Gerechtigkeit nahm ihren Verlauf und ein Unglück nach dem andern traf mich ich z kam dem Tode nahe Gottes Strafgericht war streng und z demüthigte mich besonders in einer Hinsicht Sie wissen h wie sehr ich auf meine Kraft pochte aber wo ist sie nun hin da ich mich ein schwaches Kind fremder Leitung überlassen muß Erst in letzter Zeit Jane begann ich die rächende Hand Gottes zu erkennen Gewissensbisse und Reue zu fühlen und mich nach Aussöhnung mit meinem himmlischen Vater zu sehnen Von Zeit zu Zeit betete ich zwar wenige aber herzliche Worte J Vor vier Tagen am verwichenen Montag kam eines sonderbare Stimmung über mich Schmerz trat an die Stelle der Wuth Kummer an die der Verzweiflung Schon lange hatte ich die Ueberzeugung gewonnen Sie müßten todt seyn da ich Sie nirgends finden konnte Etwa zwischen eilf und zwölf Uhr in der darauffolgenden Nacht I ehe ich mich zur Ruhe begab flehte ich zu Gott er möchte mich wenn es in seinem Rathe beschlossen sey zu sich nehmen da ich doch wenigstens in jener Welt die Hoffnung hätte meiner lieben Jane wieder zu begegnen Ich befand mich in meinem Zimmer und saß am offenen Fenster die balsamische Nachtluft that mir wo hl und s obgleich ich keine Sterne sehen konnte so hatte ich doch einen unbestimmten Schein vom Monde Ich sehnte mich nach Dir meine Jane ich frug den himmlischen Vater zerknirscht und demüthig ob ich noch nicht lange genug gelitten hätte und würdig wäre mein Glück und meinen Frieden wieder zu erlangen Ich bekannte daß ich meine Strafe verdiente aber ich klagte auch daß ich die Qual nicht länger ertragen könne und der Anfang und das Ende meiner Herzenswünsche machte sich unwillkürlich Luft s-Jane Jane Jane