» Ist es vielleicht ein Freuden feuer frug ich mich selbst Doch es wurde nicht größer und verlöschte auch nach langer Zeit nicht Das Licht eines Hauses schloß ich Doch wenn auch so kann ich es nicht erreichen Es ist zu weit entfernt und läge es auch gerade vor mir ich könnte eben nur anklopfen um wieder abgewiesen zu werden Und ich sank auf derselben Stelle nieder auf der ich stand Einige Augenblicke blieb ich ruhig liegen die Nacht luft zog kalt über mich hinweg der Regen fiel in Strömen und durchnäßte mich bis auf die Haut Nech lebte ich noch hatte mich nicht alles Gefühl verlassen vor Kälte zitternd stand ich auf Noch imnmer war oas Licht zu sehen znar un att roc ohne Unterlaß durch die feuchte Nachtlufther überschimwernd Ich versuchte es zu gehen meine müden f Glieder nach jener Gegend hinzuschleppen Ich überschritt den Hügel und kam dann durch einen weit ausgedehnten Sumpf der im Winter unwegsam gewesen wäre und selbst jetzt mitten im Sommer nicht ganz trocken war Iweim al fiel ich um stand aber stets wieder auf und spannte meine Kräfte auf 's Höchste Das Licht war meine letzte Hoffnungz ich mußte es erreichen Am Ende des Sumpfes ang elangt bemerkte ich einen weißen Streif Darauf zugehent sah ich daß es eine Straße war die gerade nach dem Lichtscheine führte der wie ich nun unterscheiden konnte aus einer Baumgruppe herüber strahlte Augenscheinlich waren es so viel ich im Dunkeln erkennen konnte Fichtenbäume Mein Leitstern verschwand als ich mich näh erte irgend ein Gegenstand verdunkelte ihn Ich streckte die Hand nach der undurchsichtigen Masse ver m ir aus und fühlte daß es eine niedrige Mauer war Längs derselben hintappend gewahrte ich etwas Weißes eine T hüre die sich aufthat als ich sie berührte Ju beiden Sei ten derselben standen dunkle Gebüsche Stechpalmen oder Eiben Nachdem ich die Thürschwelle überschritten hatte und in den Hofraum getreten war zeigten sich mir die Umrisse eines schwarzen niederen langen Gebäudes doch das Licht das mich geleitet war nirgends zu sehen Dichte Finsterniß schien in allen Räumen des Hauses zu herrschen Hatten sich die Bewohner schon zu Ruhe begeben Fast fürchtete ich es möchte der Fall seyn Nach der Eingangsthüre suchend bog ich um eine Ecke und der freunt liche Schimmer strahlte mir durch die rautenförmigen Scheiben eines kleinen Gitter fensters entgegen das durch die Einfassung von Epheu orer irgend einer andern Schlingpflanze noch viel keiner erschien Die Oeffnung war so schmal und so verdeckt daß man das Anbringen von Vorhängen oder Fensterläden für überflüssig zu halten schien und als ich mich bückte das Fenster erhob sich kaum einen Fuß hoch über den Bodens konnte ich das Innere der Stube genau sehen Der Fußboden war blank aescheuert und mit Sand bestreut ein Geschirrkasten von Nußbaumholz zeigte Reihen von Jinntellern in denen sich die rothe Glut eines Torffeuers abspiegelte Die weitere Zimmereinrichtung bestand in einer weißen Tafel und einigen Stühlen Die Kerze deren Schein mein Wegweiser gewesen war stand auf dem Tische