's Gatten nicht küssen Sie denken er hat eine Andere in die Arme zu schließen und zu herzen Jevenfalls kann ich keinen rechtmäßigen Anspruch darauf machen aWarum Ich will Ihnen indessen ras viele Reden ersparen und statt Ihnen antworten Weil ich schon ein Weib habe wollen Sie sagen Habe ich es errathen Ja Wenn Sie so denken müssen Sie eine sonderbare Meinung von mir haben Sie müssen mich für einen lasterhaften Spitzbuben ansehen für einen elenden Schurken der Ihre uneigennützige Liebe wecken wollte um Sie damit in eine vorbereitete Falle zu locken und Ihnen Ihre Ehre und Ihre Selbstachtung zu rauben Was sagen Sie dazu Ich sehe Sie können nichts darauf erwiedern denn erstens sint Sie zu schwach und können kaum Athem holen und sich zweitens noch nicht daran gewöhnen mich zu beschuldigen und für schlecht zu halten Uebrigens ist der Thränenquell gefüllt und würde überfließen wenn Sie zu viel sprächen und Sie sind nicht geneigt zu zanken zu schmähen Komödie zu spielen Sie denken darüber nach wie Sie handeln sollen denn Sie glauben mit dem bloßen Reden sey nichts gethan Ich kenne Sie und bin auf meiner Hut Ich will nichts gegen Sie unternehmen Sir sagte ich mit unsicherer Stimme und im Bewußtseyn nur kurze Sätze aussprechen zu können aNicht in Ihrer Bedeutung des Wortes sondern in der meinen wollen Sie mich vernichten Sie sagten ich sey ein verheiratheter Mann als einen solchen werden Sie mich meiden mir aus dem Wege gehen und eben jetzt ver weigerten Sie mir einen Kuß Sie wollen mir fortan als eine Fremde gegenüberstehen unter diesem Dache blos als Arelens Er ieherin leben und wenn ich je ein freundliches Wort zu Ihnen sage oder in Ihrer Nähe etwas wärmer werde wollen Sie sich vor Augen halten daß ich Sie fast zu meiner Maitresse gemacht und Sie werden mir gegenüber kalt wie Eis und hart wie Stein seyn Ich suchte meine Stimme zu kräftigen Alle meine Verhältnisse haben sich geändert Sir folglich muß auch ich mich ändern und um alle Gelegenheit zu nutlosen Auf Ngungen und ewigen Kämpfen zu vermeiden gibt es nur Einen Weg und der ist daß Adela eine andere Erzie herin bekömmt Oh Ad ela geht in eine Kostschule ich habe das schon geordnet auch habe ich nicht die Absicht Sie mit den fürchterlichen Erinnerungen und schrecklichen Mahnungen von Thornfieldhall zu peinigen diesem verfluchten Hause diesem scheußlichen Aufenthalte der das Gespensterbild ves lebendigen Todes Angesichts des lichten Firmamentes birgt dieser von Stein gebauten Hölle mit einem einzi gen doch einer ganzen Legion anderer Teufel überlegenen Satan Sie sollen nicht hier bleiben Jane und auch ich will mich von hier entfernen Ich hatte Unrecht Sie überhaupt hieher zu bringen da ich wußte wer hier hau set Noch ehe ich Sie kannte trug ich meinen Leuten strenge auf Ihnen den Fluch der auf diesem Gebäude lastet un ter keiner Bedingung zu entdecken blos weil ich fürchtete es würre keine Erzieherin bei Awelen aushalten sobald sie wüßte was für eine Hausgenossin sie hier habe Und