sich meine Brust Hielt sie ein Ungefähr zurücke Dem Träumen jener Seligkeit Geliebt zu werden wie ich liebte Hab viele Nächte ich geweiht Mit heller Glut im tiefsten Herzen Doch fern unwegsam war der Pfad Der zwischen uns sich weit hin dehnte Und trügerisch wie ans Gestad Der Brandung wilde Wogen schlagen Unheimlich gleich des Räubers Schlucht In dunklen Waldesfinsternissen So lag des Mißgeschickes Wucht Gethürmet zwischen unsern Seelen Doch hab ich 's kühnen Sinn 's gewags Mich konnt kein Hinderniß erschrecken Und stürmisch glutvoll unverzags So jagte ich nach diesem Glücke Der Liebe Regenbogenlicht Stieg auf am dunklen Firmamente So Wunderbares sah ich nicht Als dieses Kindes Jauberwesen Nun scheinen durch die finst 're Nacht Der Liebe sanfte milde Strahlen Skeigt auch ein Sturm herauf mit Macht Mich soll 's mit Schrecken nicht erfüllen In solchem süßen Augenblick Wenn ich in sel'ger Wonne schwelge Vergeß ich jedes Mißgeschick Das mich verwundend treffen könnte Mag übermüth'ger Feinde Macht Im Kampfe mich zu Boden werfen Mag finstrer Haß zur Wuth entfacht Mir unversöhnlich Feindschaft schwören Es legte ja die kleine Hand Die Liebste treugesinnt in meine Schlang so ein festes Liebesband Umkettend enger unsre Seelen Es schwört ihr Kuß ihr süßer Blick Mit Dir will leben ich und sterben Nun bist Dn mein ersehntes Glück Zu lieben und geliebt zu werden Er stand auf und kam auf mich zu Sein Gesicht glühte s sein Falkenauge blitzte und jeder seiner Züge drückte s Bärtlichkeit und Leitenschaftlichkeit aus Ich erzitterte augen blicklich faßte mich jedoch bald wieder Ich wollte jedem verliebten Auftritte jeder leidenschaftlichen Erklärung aus weichen beiden sah ich mich ausgesetzt und eine Waffe mußte vorbereitet werden Ich spitzte meine Junge und als er zu mir heran trat frug ich ihn etwas barsch wen er nun zu h eirathen gedenke In der That eine sonderbare Frage im Munde meiner herzlieben Jane Ich halte dieselbe für sehr natürlich und nothwendig Sprachen Sie nicht davon Ihre künftige Frau müsse mit Ihnen sterben Was soll 's mit dieser heirnischen Idee Ich habe durchaus nicht die Absicht mit Ihnen zu sterben ver lassen Sie sich darauf Mein einziger Wunsch meine größte Sehnsucht geht dahin daß Sie mit mir leben Ueber Sie hat der Tod keine Macht aWarum nicht Auch meine Zeit wird kommen allein ich will sie ruhig abwarten und nicht wie eine in dische Witwe lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrennen Vergeben Sie mir meine selbstsüchtige Idee und wol Len Sie mir es mit einem Versöhnungskusse beweisen Nein es ist wohl besser wir lassen das Darauf hörte ich mich ein » hartherziges Geschöpf s schelten uno die Behauptung aufstellen » ein jedes andere Märchen wäre über solche ihr zu Ehren gedichtete Verse zerschmolzen Ich versicherte ihm ich wäre von Natur aus hart wie Stahl er würde später noch oft Gelegenheit finden sich davon zu überzeugen Auch wollte ich ihm noch andere Un e benheiten meines Charakters während der nächsten vier Wochen aufvecken damit er noch bei Zeiten zurücktreten könnte Er frug mich ob ich im Stande