Ring umzutauschen gedenke aAber was hat Mademoiselle mit Allem dem zu schaffen Was kümmert mich die Fee Vorhin sagten Sie doch Sie wollten Mademoiselle mit nach dem Monde nehmen Mademoiselle ist eben eine Fee flüsterte er Adelen geheimnißvoll ins Ohr Ich sagte ihr jedoch sie möge den Scherz nicht weiter beachten und auch sie entwickelte einen Vorrath von echt französischer Zweifelsucht indem sie Mr Ro chester z un rrai mmetteur nannte und ihn versicherte sie schenke seinen Feenmärchen gar keinen Glauben »Uebri gens gibt es gar keine Feen schloß sie »und gesetzt auch es gäbe welche so werden sie Ihnen nicht erscheinen noch viel weniger Ringe geben und Sie zu einer Reise nach dem Monde einladen Die Stunde die wir darauf in Millcote zubrachten war für mich qualvoll Mr Rochesteu schleppte mich in eine Seidenhandlung und beorderte mich mir ein halbes Du tend Kleider auszusuchen Das Geschäft war mir zuwider und ich bat es aufschieben zu dürfen doch nein es mußte gerade jeht geschehen Meine flehentlichen Bitten brachten es dahin daß die Zahl der Kleider auf zwei Stück herobgesetzt wurde deren Auswahl sich jedoch Mr Rochefler burchaus nicht nehmen ließ Mein Auge folgte ihm ängstlich als er die glänzenden Stoffe durchmusterte endlich blieb er bei zwei prachtvollen Atlas kleidern das eine amethvstfar ben das andere rosenroth stehen Ich sagte ihm halblaut ins Ohr warum er mir nicht lieber gleich ein goldenes Kleid und einen silbernen Hut kaufe ich würde ihm gewiß nie wieder die Wahl überlassen Mit ungeheurer Schwierig feit denn er war hart wie Steins vermochte ich ihn die beiden Kleiderstoffe gegen ein bescheidenes schwarzes und ein verlgraues Kleid umzutauschen Für heute möge es hinge hen sagte er » er werde es schon durchsetzen daß ich wie ein Blumenbeet prange Ich war glücklich ihn aus der Seidenhandlung und später aus einem Iuweliergewölbe herauszuhaben Ie mehr er mir kaufte desto mehr brannte mir die.WSange vor Un muth und Demüthigung Als wir wieder in den Wagen gestiegen waren und ich in fieberhafter Aufregung dasaß erinnerte ich mich an etwas das ich im Taumel meines Glückes gän lich vergessen hatte an den Brief meines Onkels John Eyre an seine Absicht mich an Kind esstatt anzunehmen und zur Gesammterbin einzusetzen «Es wäre mir wirklich tröstlich dachte ich bei mir wenn ich irgend ein ebgleich noch so geringes Vermögen besäße Ich bin nicht im Stande mich von Mr Rochester einer Pupve gleich aufpuzen zu lassen und wie eine zweite Danae im Goltregen zu sitzen Sobald ich nach Hause komme schreibe ich nach Madeira und melde meinem Onkel daß ich mich verheirathe und wenn ich nur die Aussicht habe Mr Roche ster eines Tages etwas zuzubringen wird es mir leichter mich von ihm jetzt ausstatten zu lassen Dieser Gedanke der noch am selben Tage zur That wurre erleichterte mir das Herz und ich wagte es zu meinem Herrn und Geliebten wieder aufzublicken der mit ungemeiner Beharrlichkeit meine Blicke aufsuchte obwohl ich mein Gesicht abgewandt hatte Er lächelte sein Lächeln kam mir vor wie dasjenige mit