andern theilhaftig werden zu können In keinem men Gefühle begleitet gewesen denn der Magnet fehlte der n seiner Anziehungskraft zunimmt je näher man kömm t Die mit einer Rückkehr nach Thornfield verbundenen Empfin ngen mußte ich erst noch aus Erfahrung kennen lernen Meine Reise kam mir langweilig sehr langweilig vor An dem einen Tage machte ich fünfzig Meilen brachtedann eine Nacht im Gasthause zu und legte am nächsten Tage ibermals fünfzig Meilen zurück Während der ersten zwölf Stunden dachte ich am Mrs Reed 's letzte Augenblicke ich ah ihr blasses entstelltes Gesicht und hörte den Ton ihrer gebrochenen Stimme Der Begräbnißtag der Sarg die Bahre der schwarze ug von Dienern und Vächtern ver Verwandten gab es nur wenige die offene Gruft die stille Kirche die feierliche Einsegnung Alles stand mir lebhaft vor Augen Dann stellte ich mir Elisen und Georginen vor die Eine als die Bewohnerin eines Klosters die Andere als die Zierde eines Ballsaales und ich verweilte einige Zeit bei rer ausgesprochenen Verschiedenheit ihrer Personen und Charaktere Die Ankunft in der großen Sta fr verscheuchte diese Gedanken die Ruhe der Nacht rief andere Vorstellungen hervor und endlich gewann ich auch Zeit für Vermuthungen über die Zukunft Nun ging ich also nach Thornfield zurück aber wie lange würde ich noch dort bleiben Nur ganz kurze Beit essen war ich gewiß Mrs Fairfax hatte mir während mei ner Abwesenheit einmal geschrieben sämmtliche Gäste wa ren bereits abgereift und auch Mr Rochester hatte sich vor drei Wochen nach London begeben wurde jedoch schon wie der in vierzehn Tagen zurück erwartet Mrs Fairfax ver muthete er treffe Vorbereitungen zu seiner Heirath da er von dem Ankaufe eines neuen Wagens gesprochen hätte Sie sagte wohl die Idee einer Vermälung mit Miß In gram ginge ihr uicht ein aber nach allem was sie selbst gesehen und was ihr andere Leute gesagt könne sie kaum mehr daran zweifeln daß dieselbe in kurzer Zeit stattfinen werde Sie wären sehr ungläu big wollten Siees bezwei feln sollte es wehl heißen ich selbst be weifle es nicht im Geringsten Nun drängte sich mir die natürliche Frage auf We hin soll ich dann gehen Die ganze Nacht träumte ich von Miß Ingram in einem lebhaften Morgentraume sah ich sie das Gitterthor von Thornfield vot mir zuschließen und mir die Straße weisen und Mr Rochester schaute mit verschränk ten Armen zu und lachte anscheinend spöttisch über mich und über sie Ich hatte Mrs Fairfax den Tag meiner Ankunft nicht genau angegeben denn ich wollte nicht daß ich von Mll cote mit einem Wagen abgeholt würde Ich beabsichtigte dus Stück Weg bis Thornfield zu Zuße zurückzulegen und nach dem ich meinen Koffer der Obhut des Hausknechtes anvertraut hatte huschte ich beiläufig um sechs Uhr Abends zum Georgswirthshause hinaus und schlug den alten Weg nach Thornfield ein einen Weg der größtentheils durch Felder hindurch führte und sehr wenig begangen war Der Abend war nicht sehr heiter wiewohl angenehm und warm Den ganzen Weg entlang waren die Mähder mit Grasmähen beschäftigt und der Horizont