geschlossenen s Augen Mr Rochester hielt das Licht nahe an sein Gesicht s ich erkannte die blassen und anscheinend ganz leblosen Züge s des Fremden Mr Mason Auch bemerkte ich daß seine Leibwäsche an der einen Seite und an dem einen Arm s von Blut triefte Halten Sie das Licht sagte Mr Rochester er holte ein Becken mit Wasser vom Waschtische und gab mir auch dieses zu halten Dann nahm er den Schwamm tauchte ihn ins Wasser und wusch das leichenblasse Gesicht des Leblosen darauf verlangte er ein Riechfläschchen und hielt es ihm unter die Nase Nach wenigen Minuten schlug Mr Mason die Augen auf und seufzte Mr Rochester riß jhm das Hemd auf und reinigte seinen bereits verbundenen Arm und die Schulter vom Blute das ohne Unterlaß heruuntertropfte Geht es ans Leben murmelte Mr Mason aWarum nicht gar Ein bloßer Krazer Seyn Sie nicht so niedergeschlagen Mann fassen Sie Muth Ich will nun selbst gehen und Ihnen einen Arzt holen ich denke mit Anbruch des Morgens kann man Sie weiter schaffens Vane fuhr er fort Sie wünschen Ich werde Sie mit diesem Herrn auf eine oder zwei Stunden allein lassen Sie waschen indessen das Blut ab so oft es zu fließen beginnt und wenn er schwach wird geben Sie ihm Wasser zu trinken und halten ihm das Riech Is salz unter die Nase Sie lassen sich mit dem Patienten unter keiner Bedingung in em Gespräch ein und was Sie j anbelangt Richard so erinnern Sie sich daß es sich um Ihr Leben handelt Sobald Sie sich bewegen und sprechen j stehe ich in der That für nichts Wieder seufzte der arme Mann offenbar wagte er es nicht sich zu bewegenz war es die Angst vor dem Tode oder vor etwas An derem genug er war wie vom Schlage gelähmt Mr Rochester gab mir den blutigen Schwamm in die Hand und ich machte mich daran ihn nach seiner Anleitung zu gebrauchen Er sah mir einen Augenblick zu und serließ dann mit den Worten Vergessen Sie nicht ja keine Unterredung die Stube Ein sonderbares Gefühl überkam mich als der Schlüssel im Schlosse knarrte und auch der letzte Nachhall der Schritte des sich eilig Entfer nenden erstarb Da war ich nun im dritten Stockwerke in einer der geheimnißvollen Zellen eingeschlossen um mich herum nächt liches Dunkel vor meinen Augen und unter meinen Hän ven Blut eine Mörderin kaum durch eine Thür von mir geschieden in meiner Nähe Alles war wohl noch zu er tragen allein der Gedanke Grace Poole könnte am Ende auf mich losstürzen erfüllte mich mit Schaudern und Entsetzen Indessen mußte ich auf meinem Posten ausharren die ses leblose Gesicht die blauen starren zum Schweigen verurtheilten Lippen diese bald offenen bald geschlossenen Augen ansehen die nun durchs Zimmer schweiften nun mit dem Ausdrucke des Entsetzens an der Thür des Nebenzimmers haften blieben Ich mußte meine Hand wieder und immer wieder in das mit Blut gefüllte Becken tauchen und den hervorquellenden Lebensstrom von den Wunden hinwegwaschen Ich mußte sehen wie das