und stark ist gegen solch eine Frau bin ich immer treu und wahr Haben Sie je solch einen Charakter kennen gelernt Je solch eine Frau geliebt jetzt liebe ich sie Vor dir niemals Ich habe nie deines gleichen gefunden Du scheinst dich mir zu unterwerfen und beherrschest mich doch Ich bin beeinflußt besiegt und dieser Einfluß ist unsagbar süß Daß ich dir den Sieg lassen muß ist wohltuender als irgendein Triumph den ich erringen könnte Und Blanche Ingram Herr Rochester Was ist 's mit ihr Ich machte ihr nur scheinbar den Hof um dich ebenso wahnsinnig verliebt in mich zu machen wie ich schon in dich war Das war sehr unrecht von Ihnen Dachten Sie denn gar nicht an Fräulein Ingrams Gefühle Deren hat sie nur eins nämlich maßlosen Stolz und dem schadet eine kleine Demütigung gar nichts Warst du denn gar nicht eifersüchtig Johanna Lassen wir das Herr Rochester Es kann Sie wirklich nicht interessieren das zu wissen Antworten Sie mir bitte aufrichtig Wird Fräulein Ingram nicht um ihren Verlust trauern Unsinn Ich habe dir doch gesagt daß sie mir gewissermaßen den Laufpaß gegeben hat als ich das Gerücht aussprengte ich sei dem Bankerott nahe »BrRr den ich selbst vor kurzem empfunden habe Das darfst du meine Kleine Auf der ganzen Welt gibt es kein zweites Wesen das die gleiche reine Liebe für mich hegt wie du Der Glaube an diese reine Liebe Johanna ist der Balsam der meiner Seele nottut Ich drückte die Lippen auf seine Hand Ich liebte ihn inniger als Worte auszudrücken vermocht hätten Teilen Sie bitte Ihre Absichten Frau Fairfax mit Sie hat uns beide gestern abend gesehen und ist empört Es tut mir weh von einer so braven Frau falsch beurteilt zu werden Gut Nun geh auf dein Zimmer und mache dich reisefertig Wir fahren nach Milcote Inzwischen will ich die alte Dame beruhigen Ich war bald angekleidet Als ich Herrn Rochester aus dem Zimmer der Frau Fairfax treten sah eilte ich zu ihr Sie saß vor ihrer Bibel und die Brille lag zwischen den aufgeschlagenen Blättern Sie starrte nach der gegenüberliegenden Wand Als sie mich erblickte lächelte sie und stammelte ein paar Worte der Beglückwünschung Dann sete sie die Brille auf schob die Bibel fort und rückte den Stuhl vom Tische Was soll man nun dazu sagen sprach sie Ich weiß nicht was man dazu sagen soll Fräulein Ich bin überrascht Mir ist als hätte ich geträumt Aber es ist doch wohl Wahrheit nicht wahr Er hat Ihnen tatsächlich einen Heiratsantrag gemacht nicht wahr Er will Sie tatsächlich in vier Wochen zum Altar führen nicht wahr Ja Das hätte ich nie geglaubt Er ist ein stolzer Mann das waren die Rochesters alle Und sein Vater war obendrein auch dem Gelde sehr gut Und von ihm sagt man er sei zum mindesten sparsam Und er will Sie tatsächlich heiraten Sie betrachtete mich von Kopf bis zu Fuß Ich las in ihrem Blicke daß sie nichts Bezauberndes an meinem Aeußern entdecken könne und sich fragte