seinen Erstgeborenen in die Arme legte konnte er erkennen daß das Kind die gleichen dunkeln großen leuchtenden Augen hatte die einst ihm eigen waren Diana und Mary haben sich verheiratet und leben ebenfalls sehr glücklich Sie besuchen uns alljährlich und auch wir reisen zu ihnen Dianas Mann ist Marinekapitän ein tapferer Offizier und guter Gatte Marys Mann ist Geistlicher ein Studienfreund ihres Bruders Er ist seiner vortrefflichen Gemahlin durchaus würdig St John arbeitet in Indien Noch heute wandelt er auf dem Wege den er sich vorgezeichnet Ein unermüdlicherer unerschrocknerer Pionier des Glaubens hat nie in heidnischen Landen gepredigt Fest und treu arbeitet er für das Menschengeschlecht und für Gottes Wort Gleich einem Riesen überwindet er die Hindernisse die das Heidentum und die Vorurteile der Andersgläubigen ihm in den Weg legen Er ist hart und streng aber seine Härte seine Strenge ist die des Feldherrn der seine Schar gegen wilde Horden in den Kampf führt Er ist noch unverheiratet und wird es bleiben Seine eigne Kraft hat zu seinem Werke ausgereicht und nun geht sein Werk dem Ende zu Er steht vor dem Abschluß seiner Laufbahn er sieht seinem sichern Lohn entgegen die Zuversicht auf die himmlische Krone wird ihm den Tod leicht machen Den nächsten Brief aus Indien wird eine fremde Hand schreiben der treue Diener Gottes wird dann zu den ewigen Freuden seines Herrn einberufen sein Weshalb sollte ich darüber weinen St John braucht den Tod nicht zu fürchten freien Geistes unerschrockenen Herzens unerschütterlich im Glauben wird er sterben Er ist allaugenblicklich bereit zu Christum einzugehen Ende