Trotze aufgefordert habe in Thornfield glücklich zu sein Warum nicht fragte ich mich was entfremdet ihn dem Hause was treibt ihn aus dem selben wird er es bold wieder verlassen Mistreß Fairfax hat gesagt er bleibe selten länger als vierzehn Tage auf einmal hier und nun ist er schon seit acht Wochen da Wenn er geht so wird die Veränderung eine traurige sein Nehme ich an er wäre im Frühling Sommer und Herbst abwesend wie freudelos wird dann die Sonne werden die schönen Tage scheinen Ich weiß kaum ob ich nachdem ich so meinen Gedanken nachgehangen eingeschlafen war oder nicht jedenfalls wurde ich plötzlich so wach wie man es nur sein kann als ein undeutliches eigenthümliches und schauerliches Geräusch das wie ich wähnte gerade über mir sich hören ließ mein Ohr traf Ich wünschte ich hätte mein Licht brennen lassen die Nacht war fürchterlich dunkel und mein Geist niedergedrückt Ze richtete mich in meinem Bette auf und horchte Von dem Geräusch war Nichts mehr zu hören Ich versuchte abermal zu schlafen aber mein Herz schlug ängstlich meine innere Ruhe war dahin Die Uhr tief unten im Schlosse schlug zweit gerade in diesem Augenblick schien es mir daß meine Zimmerthür berührt würde als ob Finger an den Panelen hingestreift wären um die dunkle Galerie entlang den Weg zu suchen Wer ist da rief ich Nichts antwortete Ich war von Furcht ganz durchbebt Mit einem Male fiel mir ein es könne Pilot sein der wenn die Küchenthür zufällig offen blieb nicht selten heraufkam und sich vor die Thüre des Herrn Rochester legte ich selbst hatte ihn schon Morgens dort liegen sehen Dieser Gedanke beruhigte mich einiger maßen und ich legte mich wieder nieder Das Schweigen stimmt die Nerven ruhiger und da nun wieder im ganzen Hause eine durch Nichts gestörte Stille herrscht so begann ich die Wiederkehr des Schlummers zu fühlen Aber es stand in den Sternen geschrieben daß ich diese Nacht nicht schlafen sollte Kaum war ein Traum meinem Ohre nahe gekommen als derselbe wie der voller Schrecken entfloh verscheucht durch einen Mark und Bein erschütternden Vorfall Es war dieß ein dämonisches Lachen leise dampf tief und ließ wie es schien gerade vor dem Schlüsselloch meiner Zimmerthür sich hören Das Kopfende meines Bettes war nahe bei der Thür und ich glaubte anfänglich das koboldartige Wesen von dem das Lachen ausgegangen stehe an meinem Bette oder ducke Ich vielmehr an meinem Kopfkissen aber ich erhob mich sah mich um und konnte Nichts erblicken während als ich noch so hinsah der unnatürliche Ton sich wiederholte Nun wußte ich daß er von außen kam Das Erste was ich that war daß ich aufstand und die Thüre verriegelte das Zweite daß ich ausrief Wer ist da Etwas gurgelte und stöhnte draußen Es stand nicht lange an so entfernten sich Tritte in der Galerie nach der Treppe zum dritten Stockwerk zu erst kürzlich hatte man eine schliessbare Thür zu dieser Treppe gemacht ich hörte sie aufgehen und zuschliesen und dann war Alles wieder still War das