Weise sehr glücklich zu sein diese sich täglich wiederholende Beschäftigungsweise genügte ihr und nichts verursachte ihr größeren Ärger als wenn irgendein Umstand eintrat welcher sie zwang die peinliche Regelmäßigkeit ihrer Arbeiten abzuändern Eines Abends als sie mehr zur Mitteilsamkeit geneigt war als gewöhnlich sagte sie Jane daß Johns Aufführung und der drohende Ruin ihrer Familie eine Quelle tiefen und nagenden Kummers für sie gewesen seien jetzt aber habe ihr Gemüt sich beruhigt und ihr Entschluß sei gefaßt Ihr eigenes Vermögen zu sichern habe sie Sorge getragen und wenn ihre Mutter stürbe denn es sei durchaus unwahrscheinlich daß sie jemals wieder genesen oder daß es noch lange mit ihr dauern könne bemerkte sie sehr ruhig so würde sie einen lange gehegten Plan ausführen dort eine Zuflucht suchen wo pünktliche Gewohnheiten vor fortwährender Störung gesichert seien und zwischen sich und der gottlosen Welt eine mächtige Scheidewand aufrichten Jane fragte ob Georgina sie begleiten würde Nein natürlich nicht Sie und Georgina hätten nichts miteinander gemein hätten auch niemals die gleichen Interessen verfolgt Unter keinen Umständen würde sie sich diese Last aufbürden Georgina solle nur ihren eigenen Weg gehen sie Eliza würde den ihrigen finden Wenn Georgina Jane nicht gerade ihr Herz ausschüttete so brachte sie fast ihre ganze Zeit auf dem Sofa zu klagte und jammerte über die Düsterkeit des Hauses und wiederholte unaufhörlich den Wunsch daß ihre Tante Gibson sie einladen möchte mit ihr nach London zu gehen Es wäre so viel besser pflegte sie zu sagen wenn ich auf ein oder zwei Monate fort könnte bis alles vorüber ist Jane fragte sie nicht was sie mit dem alles vorüber meinte aber sie wußte wohl daß es sich auf den erwarteten Tod ihrer Mutter bezog und auf den düsteren darauf folgenden Begräbnisbrauch Eliza nahm von dem Müßiggange und den Klagen ihrer Schwester nicht mehr Notiz als wenn solch ein murmelndes stöhnendes träges Geschöpf gar nicht in ihrer Nähe gewesen wäre Eines Tages jedoch als sie ihr Rechnungsbuch beiseite legte und ihre Stickerei zur Hand nahm fing sie plötzlich an ihr folgendermaßen die Wahrheit zu sagen Georgina ein dümmeres eitleres und alberneres Geschöpf als du hat sicherlich niemals auf Erden gewandelt Du hattest nicht einmal das Recht geboren zu werden denn du weißt keinen Nutzen aus dem Leben zu ziehen Anstatt für dich mit und in dir zu leben wie jedes vernünftige Wesen es tun sollte suchst du nur dich mit deiner Schwäche auf die Kraft anderer zu lehnen Und wenn du niemand findest der willig ist sich mit einem so nutzlosen schwächlichen Ding belasten zu lassen so schreist und jammerst du daß du vernachlässigt elend und mißhandelt bist Für dich soll das Dasein einen immerwährenden Wechsel und ewige Aufregung bringen sonst nennst du die Welt ein Gefängnis Du mußt bewundert werden man soll dir schmeicheln du verlangst Musik Tanz und Gesellschaft oder du verschmachtest und stirbst Hast du denn nicht soviel Verstand daß du eine Art un Weise erfinden kannst die dich unabhängig macht von jedem anderen Willen als dem deinen Nimm