jene vertraulichen Mitteilungen wagte Dies war feige Zuerst hätte ich an deine Großmut deinen Edelsinn appellieren sollen wie ich es jetzt thue – ich hätte mein ganzes Leben der Qual vor dir offenbaren sollen – dir meinen Hunger meinen Durst nach einem höheren würdigeren Dasein beschreiben müssen – dir gezeigt haben nicht meinen Entschluß das ist ein schwaches Wort sondern mein namenloses unwiderstehliches Verlangen treu und innig zu lieben wo ich treue und innige Gegenliebe finde Dann erst hätte ich dich bitten dürfen mein Gelübde der Treue anzunehmen und mir das deine zu geben Jane – gieb es mir jetzt.« Eine Pause »Weshalb schweigst du Jane « Ich litt Todesqualen eine feurige Hand griff mir nach dem Sitz alles Lebens Furchtbarer Augenblick voll Kampf Dunkelheit und Marter Kein lebendes Wesen konnte eine heißere Liebe begehren als wie sie mir wurde und ich betete den an der mich so liebte Dennoch mußte ich meinem Abgott meiner Liebe entsagen Ein furchtbares Wort begriff meine entsetzliche Pflicht in sich »Reise ab « »Jane du verstehst doch was ich von dir verlange Nur dies Versprechen – ich will die Ihrige sein Mr Rochester.« »Mr Rochester ich will nicht die Ihrige sein.« Wieder langes Schweigen »Jane « begann er wieder mit einer Sanftmut und Zärtlichkeit die mich fast erstarren machte die mich mit ihrem bedeutungsvollen Schrecken beinahe zu Stein verwandelte – denn diese ruhige Stimme war das Keuchen des erwachenden Löwen »Jane gedenkst du etwa deinen eigenen Weg im Leben zu gehen während ich einen anderen einschlage « »Ja « »Jane « indem er sich zu mir neigte und mich umarmte »bist du wirklich dazu entschlossen « »Ja das bin ich.« »Und jetzt « indem er mir Stirn und Wangen küßte »Noch immer –« indem ich mich vollständig und schnell aus seiner Umarmung frei machte »O Jane dies ist bitter Dies ist – boshaft Es wäre keine Sünde mich zu lieben.« »Es wäre aber Sünde wenn ich Ihnen willfahrte.« Ein wilder Blick aus seinen Augen traf mich – einen Augenblick verzerrten sich seine Züge Er erhob sich aber er beherrschte sich noch Ich griff nach einem Stuhl um mich zu stützen ich bebte ich fürchtete mich – aber ich blieb entschlossen »Noch einen Augenblick Jane Wirf nur einen Blick auf mein furchtbares Leben wie es sein würde wenn du mich verlassen solltest Mit dir würde all mein Glück wieder von mir gehen Was bleibt mir denn übrig Als Gattin habe ich nur jene Tobsüchtige dort oben ebensogut könntest du mich an einen Leichnam da drüben auf dem Friedhof weisen Was soll ich thun Jane Wo eine Gefährtin suchen Wo Hoffnung finden « »Thun Sie was ich thue Vertrauen Sie auf Gott und sich selbst Glauben Sie an den Himmel und an eine Vereinigung da oben.« »Du willst also nicht nachgeben « »Nein « »Du verdammst mich also dazu unglücklich zu leben und mit Fluch beladen zu sterben « – Seine Stimme wurde lauter und lauter »Ich rate Ihnen nur sündenlos zu leben und ich wünsche