mir kommen « bat ich »vielleicht wird sie Sie belästigen Sir auf dieser Seite ist noch genug Platz.« Er reichte sie mir hin als wäre sie ein Schoßhündchen »Ich werde sie doch noch in ein Institut schicken « sagte er aber jetzt lächelte er Adele hörte seine Worte und fragte ob sie »sans mademoiselle« in das Institut geschickt werden solle »Ja « sagte er »ganz entschieden sans mademoiselle denn ich werde mit Mademoiselle in den Mond reisen und dort werde ich eine Höhle in einem der weißen Thäler zwischen den feuerspeienden Bergen suchen und dort oben wird Mademoiselle dann mit mir leben ganz allein mit mir.« »Dort wird sie aber nichts zu essen haben Sie werden sie zu Tode hungern lassen « bemerkte Adele »Tag und Nacht werde ich Manna für sie sammeln die Ebenen und Bergrücken sind weiß vor Manna dort oben im Mond Adele.« »Aber wenn sie friert und Wärme braucht wie soll sie denn ein Feuer bekommen « »Das Feuer steigt aus allen Mondbergen auf wenn sie friert trage ich sie auf irgend eine Bergspitze und lege sie am Rande des Kraters nieder.« »Oh qu'elle y sera mal – peu comfortable Und ihre Kleider – die wird sie abtragen Wie soll sie dann neue bekommen « Mr Rochester that als sei er um eine Antwort verlegen »Hm « sagte er »Was würdest du thun Adele Zerbrich dir den Kopf um ein Auskunftsmittel zu finden Was meinst du wohl wie würde eine weiße oder eine rosa Wolle sich als Kleid machen Und aus einem Regenbogen könnte man vielleicht eine hübsche Schärpe schneiden.« Nachdem Adele eine Weile nachgedacht hatte sagte sie »Nein es geht ihr hier viel besser und außerdem würde sie sich furchtbar langweilen und müde werden wenn sie dort oben mit Ihnen allein wohnen sollte Wenn ich Mademoiselle wäre würde ich niemals einwilligen mit Ihnen zu gehen.« »Sie hat schon eingewilligt sie hat mir ihr Wort gegeben.« »Aber Sie können sie ja gar nicht hinaufbringen es führt keine Straße zum Mond es ist alles nur Luft und Sie können nicht fliegen und Mademoiselle auch nicht.« »Adele sieh jenes Feld an.« Wir waren jetzt außerhalb der Thore von Thornfield und rollten sanft auf der ebenen Landstraße nach Millcote zu Der Gewittersturm hatte den Staub bewältigt die niedrigen Hecken und hohen Bäume zu beiden Seiten des Weges prangten in schönstem Grün das durch den Regen erfrischt war »Adele auf jenem Felde ging ich vor ungefähr vierzehn Tagen eines Abends spät umher es war am Abend jenes Tages an dem du mit mir auf der großen Wiese im Obstgarten das Heu zusammengetragen hast Da ich müde war von der Arbeit setzte ich mich an einem Zauntritt nieder Dann zog ich ein kleines Buch und einen Bleistift hervor und begann von einem Unglück zu schreiben das vor langer Zeit über mich hereingebrochen und dann schrieb ich den heißen Wunsch nieder daß noch einmal glückliche Tage für mich kommen möchten Ich schrieb sehr schnell obgleich das Tageslicht dahinschwand als etwas den Fußpfad