steht – mit einer für die Sie keine Sympathie hegen – die Sie unmöglich aufrichtig und von Herzen lieben können denn ich habe gesehen und gehört wie Sie ihrer gespottet haben Ich würde eine solche Verbindung verschmähen verachten deshalb bin ich besser als Sie – lassen Sie mich « »Wohin Jane Nach Irland « »Ja nach Irland Ich habe meine Ansicht jetzt ausgesprochen und nun kann ich gehen wohin ich will.« »Jane schweigen Sie sträuben Sie sich nicht wie ein wilder Vogel der in seiner Verzweiflung sein eigenes Gefieder zerreißt.« »Ich bin kein Vogel und kein Netz und kein Vogelsteller vermag mich zu fangen Ich bin ein freies menschliches Wesen mit einem unabhängigen Willen und jetzt mach ich denselben geltend indem ich Sie verlasse.« Noch eine gewaltsame Anstrengung machte mich frei und jetzt stand ich hoch aufgerichtet vor ihm »Und Ihr Wille soll auch über Ihr Geschick entscheiden « sagte er »Ich biete Ihnen meine Hand mein Herz und einen Teil von allem was ich besitze « »Sie spielen eine Posse die mir nur ein Lachen abgewinnen kann.« »Ich bitte Sie an meiner Seite durch das Leben zu gehen – mein besseres Ich meine treuste irdische Gefährtin zu sein.« »Zu dem Zweck haben Sie Ihre Wahl ja bereits getroffen und jetzt müssen Sie ertragen und ausharren.« »Jane seien Sie jetzt während weniger Augenblicke ruhig Sie sind mehr als aufgeregt Auch ich will suchen mich zu beruhigen.« Ein Windhauch zog durch die Lorbeergänge und klang zitternd in den Zweigen des Kastanienbaumes dann zog er weiter – weiter – in unbestimmte Ferne und erstarb Jetzt war der Sang der Nachtigall die einzige Stimme in der Natur als ich auf sie horchte begannen meine Thränen von neuem zu fließen Mr Rochester saß regungslos da und blickte mich ernst und liebevoll an Unter Schweigen gingen noch einige Minuten hin dann sagte er endlich »Kommen Sie an meine Seite Jane und erklären wir uns und suchen wir einander zu verstehen.« »Ich werde mich niemals wieder an Ihre Seite setzen Jetzt habe ich mich losgerissen und kehre nimmermehr zurück.« »Aber Jane ich begehre von Ihnen daß Sie mein Weib werden nur Sie beabsichtige ich zu heiraten.« Ich schwieg Ich glaubte er spotte meiner »Kommen Sie Jane – hier an meine Seite.« »Ihre Braut steht zwischen uns Sir.« Er erhob sich und stand mit wenigen Schritten an meiner Seite »Meine Braut steht hier « sagte er und zog mich wieder an sich »weil sie meinesgleichen ist und weil sie mir ähnlich Jane wollen Sie mich heiraten « Noch immer antwortete ich nicht sondern suchte mich seinen Armen zu entwinden ich war noch immer ungläubig »Zweifeln Sie an mir Jane « »Gewiß.« »Sie haben kein Vertrauen zu mir « »Keines « »Bin ich denn ein Lügner in Ihren Augen « fragte er leidenschaftlich »Kleine Skeptikerin Sie müssen überzeugt werden Welche Liebe könnte ich denn für Miß Ingram hegen Keine Und Sie wissen das Welche Liebe hegt sie für mich Keine Ich habe mir Beweise dafür verschafft Ich nahm