um Verzeihung Jane sieht vor sich nieder ohne sich zu rühren Mistreß Reed liehht sie durchbohrend an Wirst du nicht Jane ruhig Nein Mistreß Reed mit funkelnden Augen Du bittest nicht umVerzeihung Jane wie oben Wenn er erst mich bittet ihm alle die Schmähungen mit denen er das Bettelkind überhäuft zu bergebenn Mistreß Reed h Wytfield1 Hörst du Henry hörst du Zu Jane Geh Jane neigt das Haupt und will gehen Mistreß Reed Lege erst das Buch ab Jane kämpft schwer mit sich selbst kehrt dann um und legt es mit schmerzlichem Ausdruck auf den Tisch Mistreß Reed Du wirst hier nur noch einmal erscheinen wenn ich dich rufen lasse Jane sieht sie groß an Mistreß Reed Geh Befreie mich von dem Anblick eines undankbaren und bösen Geschöpfes Jane geht mit gesenktem Haupt links ab John triumphierend zu Bessie Ha das will ich schnell Georgine erzählen Wie wird die sich freuen Er läuft durch die Mitte ab Bessie folgt ihm kopfschüttelnd Fünfter Auftritt Mistreß Reed Henry Wytfleld Mistreß Reed In voller ausbrechender Wut Nun hast du sie gesehen und gehört die Schlange die den Frieden dieses Hauses gestört seit sie es betrat Begreifst du nun was ich unter der Pflichterfüllung litt die meines Gatten Härte mir auferlegte Gott sei gepriesen daß es nun zu Ende ist Henry Ich war zu lange von hier entfernt um alle Verhältnisse mit einem Blick zu durchschauen Ich begreife nur daß die Stellung dieser Waise in deinem Hause eine falsche eine sehr traurige und das Resultat einer mangelhaften Erziehung ist denn sie trägt schwer an deinem Hass e Mistreß Reed Ja ich hasse sie Möglich daß ich sie nicht zu erziehen verstand möglich daß ich es nicht wollte ich weiß nur daß dieses Geschöpf wie Schierling auf gesunder Weise hier zwischen uns aufwuchs daß es meine Kinder verdarb sie mißhandelte meine Ruhe störte und daß ich eine gewissenhafte Thörin war bis jetzt diese Bürde getragen zu haben ß Ich that das Unsäglichste ich versuchte alles an ihr um sie ge füügig gehorsam zu machen allein sie ist unverbesserlich sie haßt meine Kinder trott meinem Willen und muß fort so nur kann Friede in mein Herz und Haus kommen denn sie ist das Ebenbild ihrer Mutter eigenwillig und verstockt wie diese es war Henry kopfschüttelnd Du hattest wenn ich mich recht erinnere schon gegen die Mutter einen heftigen Widerwillen Mistreß Reed Hatte ich kein Recht dazu Sie hat unseren Namen mit Schande bedeckt lief mit einem armen Seeoffizier davon verheiratete sich mit diesem Elenden der ihr Vermögen vergeudete und sie nach wenig Jahren mit diesem Kinde als hilflose Witwe als Bettlerin zurückließ Was habe ich nicht damals schon erduldet als sie eines Abends hier ankam und der schwache romantische Reed sie mit offenen Armen fnahm Ich mußte ihren Anblick ertragen sie pflegen und warten bis mich ihr Tod von dieser Marter erlöste Ich atmtete auf ich glaubte der Kelch sei geleert ich täuschte mich das Bitterste war noch zurück sie hatte ihm ihre Waise ans Herz