Ah jetzt besinne ich mich Richtig es ist so Nun wohl wenn Sie gehen wollen ich schicke Sie fort Jane Ich danke Ihnen Herr Rowland Was aber treibt Sie zu diesem plözlichen Entschluß Sie schweigen Mir deucht ich verstehe die Schrift um diesen stummen Mund Judith hat Ihnen gesagt ich sei ein Ungeheuer ich halte ein armes Weib hier gefangen mein Weib Jane ruhig Nicht sie Herr andere sagten das Rowland immer ruhig und prüfend Und Sie haben dies Gerücht mit dem Ereignis jener Nacht in Verbindung gebracht – finstere Gedanken unheimliche Zweifel sind in Ihnen erwacht haben Ihr Urteil über mich verwirrt nicht so Jane sieht ihn groß und klar an Nein Herr ich wußte daß alles das Lüge sei Rowland von einem Freudenstrahl durchzuckt sich gewaltsam bezwingend Ei Und woher kommt Ihnen diese Uberzeugung Jane Aus meiner Achtung für Sie Herr die mein Stab und meine Stütze sein wird wenn ich allein in der Fremde lebe Rowland Das ist gut das ist brav von Ihnen Jane Eyre und damit Ihnen nichts diese Stütze rauben könne auch wenn wir für immer scheiden soll es klar zwischen uns werden Der Zufall oder Ihr Verhängnis haben Sie in ein Geheimnis eingeweiht das Sie unter allen Lebenden allein mit dem Friedensrichter der Grafschaft und mir teilen sollen Sie die Sie zu schweigen wissen wie ein Mann Sie wollten nicht fragen so lege ich mein Vertrauen freiwillig auf Ihr Herz Jener Dämon der mich lebendig verbrennen wollte ist nicht Gratia Poole wie Sie glaubten es ist eine Wahnsinnige der ich Schonung schulde die ich keiner Anstalt keiner Pflege als der Gratias anvertrauen darf denn sie hat den Namen dieses Hauses entehrt es ist Jane mit krampfhaft gefalteten Händen und bebendem Ton Lady Rochester Rowland finster fast tonlos Lady Hariette Rochester Janc zuckt zusammen sieht vor sich nieder und steht regunglos Pause Rowland betrachtet sie scharf als erwarte er eine Antwort und fährt dann kalt und mit untergeschlagenen Armen fort Sie war meine erste und bis vor wenigen Monden meine einzige Liebe Gelebt hatte ich wild und zügellos geliebt nicht mehr Ich war der jüngere Sohn also arm aber wir liebten uns sie ward meine Braut Man sandte mich für ein Jahr nach London als ich wiederkehrte hielt sie eben Hochzeit mit dem reichen Erben unseres Hauses sie hatte Arthur dem armen Rowland vorgzogen sie ward Jane ihre Freude gewaltsam bekämpfend schreit auf Ihres Bruders Weib Rowland fast tonlos jedes Wort abwägend Meines Bruders Weib In jener Nacht wollte ich ihn erwürgen aber man band den jungen Kain mein zärtlicher Vater erklärte mich für toll man schleppte mich auf ein Schiff und erst in Indien fand ich die Vernuuft aber nicht den Glauben an Gott und Menschheit wieder Mein Vater starb mein Bruder zog mit ihr nach dem Kontinent ich hörte endlich daß auch sie dort gestorben ich blieb kalt ich konnte selbst der Toten nicht vergeben mein Henz war vergiftet Jahre vergingen als ich eines Tages die Nachricht von dem Ableben meines Bruders