war die des Herrn Rochester und aus ihr drang in bläulichen Wolken der mich fast erstickende Rauch Sogleich schwand jeder andere Gedanke in der nächsten Sekunde befand ich mich in diesem Zimmer Lange Flammen umzingelten das Bett dessen Vorhänge vom Feuer ergriffen waren Mitten in dem Feuer und dem dicken Rauche lag Mr Rochester ohne sich zu bewegen Der Unglückliche schlief und schon hatte ihn der Rauch betäubt Umsonst versuchte ich es ihn zu erwecken Er murmelte kaum einige unverständliche Laute und wendete sich auf die andere Seite Wenn ich einen Augenblick zögerte war er verloren Ich eilte an seinen Waschtisch der zum Glück für ihn reichlich mit Wasser versehen war Ich nahm Krug und Becken und goß ihren Inhalt auf das Bett und auf den bewußtlosen Schläfer Dann holte ich aus meinem Zimmer einen zweiten vollen Wasserkrug und es gelang mir unter Gottes Beistand die beginnende Feuersbrunst zu löschen Das Zischen der Flammen das Geräusch des Waschbeckens das ich zu Boden fallen ließ nachdem ich es ausgeschüttet hatte besser als dies Alles aber die kalte Wassertaufe erweckte endlich Mr Rochester Ich hörte ihn in der Dunkelheit die Art von Sündfluth verwünschen in deren Mitte er erwachte und die er sich anfangs nicht erklären konnte Als ich ihm die nöthige Aufklärung darüber gab erkannte er meine Stimme und fragte mich ob ich ihn habe ertränken wollen dann hat er mich ihn ein Licht zu holen Besonders aber setzte er hinzu kommen Sie nicht unter zwei Minuten zurück meine kleine Fee Gott weiß ob ich ein einziges trockenes Kleidungsstück finde das ich überwerfen kann Doch halt da ist mein Schlafrock Als ich mit dem Lichte zurückkam untersuchte er aufmerksam das geschwärzte Bett die ganz durchnäßten Decken und den in einem förmlichen See schwimmenden Fußteppich Währenddem hörte er die Erzählung an welche ich ihm von dem vernommenen Gelächter von den nach der dritten Etage zu gegangenen Schritten von dem auf dem Fußboden des Corridors gefundenen Lichte und dem Uebrigen gab Sein Gesicht drückte jedoch bei diesen Mittheilungen eher Traurigkeit als Erstaunen aus Ich schlug ihm vor Mistreß Fairfax von dem Vorfalle in Kenntniß zu setzen Wozu das und was wollen Sie von ihr erfahren versetzte er heftig Lassen Sie sie und meine Leute ruhig schlafen Hüllen Sie sich in Ihren Shawl nehmen Sie meinen Mantel um wenn Sie friert und nehmen Sie Platz Stützen Sie Ihre Füße auf dieses Tabouret damit sie nicht naß werden Jetzt fürchten Sie sich nicht etwa denn ich will Sie einige Minuten allein und im Dunklen lassen Ich muß oben nach etwas sehen bleiben Sie besonders ganz still und rufen Sie nicht ich werde bald wieder bei Ihnen sein Er ging in der That hinauf und ließ mich in der vollständigsten Dunkelheit Ich fror und war nichts weniger als beruhigt denn ich wußte nicht warum man mir verbot das ganze Haus zu wecken Ich würde gewiß noch diesem Verbote zuwider gehandelt haben wäre nicht Mr Rochester nach ziemlich langer Abwesenheit endlich zurückgekehrt Er war bleich und finster