würde ein magnetischer Zauberkreis um mich ge gen und ich begann zu zittern obgleich ich die herannahende Gefahr noch nicht klar erkannte „Muß die welche auf der Höhe eines so erhabenen Berufes steht nicht ihr eigenes Herz auffordern “ Saint-John richtete seine unstäten Blicke auf mich „Nu Jane was sagt Ihr Herz “ „Nichts nichts “ erwiderte ich mit einem Schauder denn die einfache Frage schnitt mir den Odem ab Vann will ich anstatt seiner sprechen fuhr er mit seiner tiefen un unbiegsamen Stimme fort deren ernste Töne das Echo de äTJen Berg wiederholte „Jane gehen Sie mit mir nach Indien seien Sie mein Lebensgefährtin und nehmen Sie an meinen Arbeiten teil.“ Dag Tal und der Himmel schienen sich um mich zu drehen es war als hätte Gott selbst gesprochen es war wie ein Ruf der Himmelsboten denen die erwählten Apostel nicht zu widerstehen vermochten Aber i war kein Apostel und dieser Befehl von Oben lähmte nicht ganz meine Willenskraft „Saint-John Saint-John rief ich aus haben Sie ein wenig Mitleid mit mir “ Ich hatte einen Mann vor mir der in der Erfüllung dessen was et seine Pflicht nannte weder Mitleid noch Bedenklichkeiten kannte „Gott und die Natur sprach er weiter haben Sie so ausgestattet wie die Gattin eines Missionärs es sein muß Sie haben Ihnen die körperliche Schönheit versagt Ihnen aber Energie der Seele und des Geistes verliehen Sie sind nicht für die Liebe sondern für heilige Werks geschaffen Jane wenn ich Sie zur Gattin wünsche so geschieht es nicht um meines persönlichen Glückes willen sondern zum Nutzen meines erhabenen Gebieters.“ „Sie sind im Irrtum “ stammelte ich „Sie sind im Irrtum ich versichere es Ihnen Mein Beruf ist nicht der den Sie meinen.“ Saint-John war auf diesen Widerstand gefaßt er hatte ihn vorausgesehen seine wahrscheinliche Dauer berechnet und sich mit der nötigen Geduld und Beharrlichkeit gerüstet um ihn zu brechen Dies verriet sich aus seinem ganzen Benehmen als er an den Felsen gelehnt und die Arm über der Brust gekreuzt mit einer unerschütterlichen Ruhe alle meine Einwendungen einzeln zu widerlegen begann Auf die welche ich aus meiner Unwissenheit herleitete antwortete er mit dem festen Vorsatze mich zg unterrichten mich zu leiten und zu unterstützen bis zu der nicht fernen SF wo ich allein gehen und dann ihn nötigenfalls leiten könnte Wenn ich ihm sagte daß seine Worte durchaus keinen Eifer durch aus keinen frommen Ehrgeiz in mir erweckten so versicherte er mir da er mich seit zehn Monaten genau studiert und dabei die Ueberzeugung s pomnen habe daß ich einer unbegrenzten Hingebung fähig sei wenn zneine Laufbahn einmal gewählt und meine Pflichten mir vorgezeichnet wären Er sagte er habe mich stets fügsam eifrig uneigennützig fleißig mutig heldenmütig und zugleich sanft gefunden und das Vertrauen das er in mich setze könne und müsse auch ich mir selbst bewilligen Ich erkannte die Notwendigkeit die beiden von dem würdigen Geistlichen an mich gerichteten Wünsche auf einmal entschieden abzulehnen Um ihn jedoch nicht zu beleidigen erbat ich mir eine Viertelstunde Bedenkzeit da