ich mich geschmeichelt durch den Vorzug den die gallische Sylphide für ihren britischen Gnomen zeigte daß ich sie in einem Hotel installierte ihr Möbel Kaschmirschale Diamanten Spitzen u s w verehrte Wagen und Dienerschaft für sie hielt u s w Mit einem Wort ich begann mich in dem hergebrachten Stil zu ruinieren wie jeder andere Gimpel Es scheint ich hatte nicht so viel Originalität eine neue Bahn zur Schande und zum Verderben auszudenken sondern betrat die alte mit einfältiger Genauigkeit um ja nicht einen Zoll von der breitgetretenen Mitte abzuweichen Ich erlitt wie ich es verdiente das Schicksal aller andern Gimpel Eines Abends als Celine mich nicht erwartete ging ich zufällig zu ihr ohne sie zu Hause zu treffen da es aber ein warmer Abend und ich des Umherschlenderns in Paris überdrüssig war so setzte ich mich in ihrem Boudoir nieder glücklich die kaum erst noch durch ihre Gegenwart geweihte Luft zu atmen Nein ich übertreibe nie dachte ich daß eine weihevolle Tugend sie umgebe es war vielmehr der Duft von einer Art Räucherkerzchen den sie zurückgelassen mehr ein Duft von Moschus und Ambra als der Geruch der Heiligkeit Schon war ich nahe daran von dem Dufte zu ersticken den Essenzen und Treibhausblumen hier verbreiteten als es mir einfiel das Fenster zu öffnen und auf den Balkon hinauszugehen Es war Mondschein und zudem verbreiteten auch die Gaslampen ihr grelles Licht dabei war alles still und heiter Auf dem Balkon standen einige Stühle ich nahm auf einem Platz zog eine Zigarre heraus und wenn Sie entschuldigen werde ich jetzt auch eine rauchen Hier folgte eine Pause die durch das Herausziehen und Anzünden einer Zigarre ausgefüllt wurde nachdem er sie seinen Lippen genähert und einige köstlich duftende Wölkchen wie sie nur eine echte Havannazigarre verbreiten kann in die eiskalte und sonnenlose Luft hinausgeblasen hatte fuhr er also fort In jenen Tagen naschte ich auch gern Bonbons Fräulein Eyre ich aß also Pralines und rauchte wieder während ich die Equipagen beobachtete die durch die fashionable Straße nach dem nahen Opernhause hinrollten Plötzlich erkannte ich in einem eleganten geschlossenen Wagen den zwei prachtvolle englische Pferde zogen und den man bei der glänzend erhellten Nacht deutlich sehen konnte die Equipage die ich Celine geschenkt hatte Sie kam nach Hause zurück natürlich schlug mein Herz vor Ungeduld gegen das Eisengitter auf das ich mich lehnte Der Wagen hielt an der Tür des Hotels wie ich erwartet hatte meine Flamme das ist das rechte Wort für eine Opernliebschaft stieg aus obgleich sie in einen Mantel eine un nötige Last beiläufig gesagt an einem so warmen Juniabend gehütllt war erkannte ich sie Augenblicklich an ihrem Füßchen das unter dem Saume ihres Kleides hervorguckte als sie von dem Wagentritt herunterhüpfte Ich beugte mich über die Balkonbrüstung und wollte eben in einem Tone der natürlich bloß für das Ohr der Liebe hörbar sein sollte die Worte Mon ange murmeln als eine gleichfalls in einen Mantel gehüllte Gestalt nach ihr aus dem Wagen heraussprang aber es war eine bespornte Ferse deren