endlich durch einen mit Geklirr verbundenen Fall Mann und Pferd lagen am Boden sie waren auf der Eisdecke die den Weg schlüpfrig machte ausgeglitten Der Hund sprang alsbald zurück und bellte als er seinen Herrn in dieser fatalen Lage sah daß die Hügel den Schall wiederholten Bald aber kam er zu mir gelaufen es war alles was er tun konnte eine andere Hülfe konnte er nicht aufbieten ich folgte ihm und ging zu dem Reiter hin der jetzt mit aller Kraft sich von seinem Rosse loszumachen suchte Seine Anstrengungen waren so kräftige daß ich dachte er könne nicht sehr stark verletzt sein doch fragte ich ihn Haben Sie sich Schaden getan mein Herr ich glaubte er fluchte etwas doch weiß ich 's nicht gewiß Jedenfalls brummte er irgend etwas was ihn verhinderte mir sogleich zu antworten Kann ich etwas für Sie tun fragte ich abermals Sie müssen auf diese Seite gehen antwortete er indem er sich zuerst auf seine Knie stützte und sich dann ganz erhob Ich tat es worauf ein Keuchen Stampfen und Schlagen begleitet vom Bellen des Hundes begann das mich in der Tat einige Schritte auf die Seite trieb aber ich wollte mich nicht ganz entfernen solange ich nicht den Ausgang der Sache gesehen Dieser stellte sich endlich als ein glücklicher heraus das Pferd wurde wieder auf die Beine und der Hund mit einem Ruhig Pilot zum Schweigen gebracht Nun bückte sich der Reiter und befühlte seinen Fuß und ein Bein gleichsam um zu untersuchen ob sie unverletzt wären offenbar aber hatten sie Schaden genommen denn er hinkte nach der Stiege hin von der ich soeben aufgestanden war und setzte sich ich war in der Stimmung mich nützlich zu machen und näherte mich ihm nun wieder Wenn Sie sich verletzt haben und hülfsbedütrftig sind mein Herr so kann ich Ihnen jemand herbeiholen sei es von Thornfield oder aus Hay Danke Ihnen es wird schon gehen ein Bein habe ich mir nicht gebrochen nur den Fuß habe ich mir verrenkt Und er stand wieder auf und versuchte sich auf den Füßen zu halten doch der Versuch preßte ihm ein unwillkürliches Uh aus Noch war das Tageslicht nicht ganz und gar erloschen ein schwacher Schimmer war noch geblieben und der Mond fing an heller zu leuchten ich konnte daher den Reiter deutlich sehen Seine Gestalt war eingehüllt in einen Mantel mit Pelzkragen und stählernem Schlosse Die meisten Einzelheiten waren nicht sichtbar doch konnte man erkennen daß es ein Mann von mittlerer Größe und sehr breiter Brust war Er hatte ein dunkles Gesicht mit strengen Zügen und massiger Stirn seine Augen und seine zusammengezogenen Brauen sahen in dem Augenblicke zornig und finster aus er war über das Jugendalter hinaus hatte aber das mittlere Alter noch nicht erreicht und mochte etwa fünfunddreißig sein Ich empfand keine Furcht vor ihm und nur wenig Scheu Wäre er ein schöner heroisch aussehender junger Herr gewesen ich hätte es nicht gewagt so stehen zu bleiben ihn wider seinen Willen zu fragen und ihm unaufgefordert meine