immer zerstört Georgiana zog ihr Taschentuch hervor und machte sich wohl eine Stunde lang mit ihrer Nase zu schaffen Elisa saß kalt unempfindlich und ohne ihre Arbeit auszusetzen da Es war ein nasser und windiger Nachmittag Georgiana war über einem Roman auf dem Sofa eingeschlafen Elisa wohnte dem Gottesdienst in der neuen Kirche bei denn bei gutem oder schlechtem Wetter ging sie dreimal jeden Sonntag in die Kirche und an Werktagen so oft als dort Gebete ver richtet wurden Es kam mir der Gedanke die Treppe hinaufzugehen und zu sehen wie es der sterbenden Frau ginge die fast unbeachtet dalag sogar die Dienerschaft widmete ihr nur eine oberflächliche Aufmerksamkeit und die Krankenwärterin tat nur selten ihre Pflicht Bessie war zuverlässig aber sie hatte nach ihrer eigenen Familie zu sehen und konnte nur dann und wann heraufkommen Ich fand das Krankenzimnnner unbewacht wie ich erwartet hatte Die Patientin lag dem Anschein nach in bewußtlosem Zustande da ihr bleifarbiges Gesicht war in den Kissen versteckt das Feuer im Kamin am Erlöschen Ich schüttete Kohlen auf ordnete die Bettücher wieder und ging dann ans Fenster Der Regen schlug heftig gegen die Scheiben der Wind blies stürmisch Da liegt eine dachte ich die bald dem Kampfe der irdischen Elemente entrückt sein wird Wohin wird der Geist der jetzt seine stoffliche Wohnung zu verlassen strebt fliehen wenn er endlich frei ist Indem ich das große Geheimnis überdachte fiel mir Helene Burns ein ich entsann mich ihrer Sterbeworte ihrer Glaubens stärke ihrer Ansicht von der Gleichheit der vom Körper ge schiedenen Seelen Ich horchte noch in Gedanken auf ihre Stimme deren ich mich so gut erinnerte als eine schwachhe Stimme aus dem Bett hervor murmelte Wer ist da Ich wußte daß Frau Reed schon Tage lang nicht gesprochen hatte lebte sie wieder auf Ich ging zu ihr hin Ich Tante Reed Wer ich war die Antwort Wer sind Sie setzte sie überrascht und etwas beängstigt aber doch nicht verstört auf mich blickend hinzu Sie sind mir ja ganz fremd wo ist Bessie Drunten im Parkhäuschen Tante Tante wiederholte sie Wer heißt mich Tante Sie sind keine von den Gibsons und doch kenne ich Sie ich kenne das Gesicht und die Augen und die Stirn sind mir ganz be kannt Sie sehen aus wie nun wie Jane Eyre Ich sagte nichts denn ich fürchtete ihr eine Erschütterung zu verursachen wenn ich ihre Annahme bestätigte Doch sagte sie ich fürchte ich irre mich meine Augen täuschen mich Ich wünschte Jane Eyre zu sehen und träume von einer Aehnlichkeit wo keine vorhanden ist und zudem muß sie sich in acht Jahren sehr verändert haben Ich versicherte ihr nun daß ich die sei für die sie mich halte und als ich sah das sie bei vollem Verstande war erklärte ich wie Bessie ihren Mann an mich abgesandt habe um mich von Thornfield hierher zu holen Ich weiß ich bin sehr krank sagte sie nach einer Weile vor hin versuchte ich mich umzuwenden und fand daß ich kein Glied zu rühren