mich nicht wenn der Mond scheint Wenn Sie es wünschen werde ich mit Vergnügen für Sie nach Hay hinüberlaufen ich gehe in der Tat nach dort um einen Brief auf die Post zu geben Sie wohnen dort unten Sie meinen doch nicht in jenem Hause dort mit den Zinnen sagte er und deutete auf Thornfield-Hall auf welches der Mond jetzt seinen bleichen Schein warf wodurch es sich deutlich und hell von den Wäldern abhob Ja mein Herr Wem gehört das Haus Mr Rochester Kennen Sie Mr Rochester Nein ich habe ihn niemals gesehen Er wohnt also jetzt nicht dort Nein Können Sie mir denn sagen wo er sich aufhält Nein ich weiß es nicht Natürlich sind Sie keine Dienerin im Herrenhause Sie sind er hielt inne und ließ die Augen über meine Kleidung schweifen welche wie gewöhnlich sehr einfach war ein schwarzer Merinomantel ein schwarzer Biberhut beides nicht im entferntesten elegant genug für eine Kammerjungfer Es machte ihm anscheinend Verlegenheit zu entscheiden wer ich eigentlich sein könne Ich half ihm Ich bin die Gouvernante Ah die Gouvernante wiederholte er Der Henker soll mich holen das hatte ich ganz vergessen Die Gouvernante und wiederum unterwarf er meine Toilette einer Prüfung Nach zwei Minuten versuchte er aufzustehen aber sein Gesicht drückte Schmerz aus als er versuchte eine Bewegung zu machen Ich kann Sie nicht beauftragen Hilfe herbeizuholen sagte er aber Sie selbst können mir ein wenig helfen wenn Sie die Güte haben wollen Ja mein Herr Haben Sie nicht einen Regenschirm den ich als Stock gebrauchen könnte Nein Versuchen Sie den Zügel meines Pferdes zu fassen und es mir herzuführen Sie fürchten sich doch nicht Ich würde mich gefürchtet haben ein Pferd zu berühren da mir jedoch befohlen wurde es zu tun war ich geneigt zu gehorchen Ich legte meinen Muff nieder und näherte mich dem großen Pferde ich bemühte mich den Zügel zu fassen es war aber ein feuriges Tier und wollte mich seinem Kopfe nicht nahekommen lassen ich versuchte es immer aufs neue aber vergebens inzwischen hatte ich eine Todesangst vor seinen stampfenden Vorderhufen Der Fremde wartete und beobachtete einige Zeit endlich lachte er Ich sehe schon sagte er der Berg will nicht zu Mohammed kommen daher können Sie weiter nichts tun als Mohammed helfen daß er zum Berge gehe ich muß Sie bitten hierher zu kommen Ich ging Entschuldigen Sie fuhr er fort die Notwendigkeit zwingt mich Sie mir nützlich zu machen Er legte eine schwere Hand auf meine Schulter und sich kräftig auf mich stützend hinkte er bis zu seinem Pferde Als er den Zügel fassen konnte beherrschte er es sofort und schwang sich in den Sattel Dabei schnitt er furchtbare Grimassen denn der verrenkte Knöchel machte sich durch Schmerzen bemerkbar ‘jetzt sagte er und biß auf die Unterlippe geben Sie mir meine Peitsche sie liegt dort unter der Hecke Ich suchte sie und fand sie Ich danke Ihnen jetzt eilen Sie mit Ihrem Briefe nach Hay und dann kehren Sie so schnell wie möglich zurück Eine Berührung