ihm Ja Und Fräulein Adele auch Sie sind im Speisezimmer und John ist eben gegangen um einen Wundarzt zu holen denn unser Herr hat einen Unfall gehabt Sein Pferd ist gestürzt und er hat sich den Knöchel verrenkt Ist das Pferd in dem Heckenweg gestürzt der von Hay herabführt Ja als er bergab ritt ist es auf dem Glatteise gestürzt Ah Leah wollen Sie mir nicht eine Kerze bringen Ich bitte Sie darum Leah brachte sie als sie eintrat folgte Mrs Fairfax ihr auf dem Fuße und wiederholte die Erzählung Sie fügte noch hinzu daß Mr Carter gekommen und jetzt bei Mr Rochester sei Dann eilte sie hinaus um ihre Vorbereitungen für den Tee zu treffen Jane ging nach oben um Hut und Mantel abzulegen Dreizehntes Kapitel Mr Rochester Mr Rochester befolgte den Befehl des Arztes indem er an diesem Abend frühzeitig zu Bett ging Am folgenden Morgen stand er spät auf Als er dann herunterkam war es nur um sich den Geschäften zu widmen sein Bevollmächtigter und einige seiner Pächter waren gekommen und warteten jetzt um mit ihm sprechen zu können Adele und Jane mußten das Bibliothekzimmer jetzt räumen es sollte täglich als Empfangszimmer für die Besucher dienen Im oberen Stockwerk wurde ein Zimmer geheizt dorthin trug Jane die Bücher und richtete es als künftiges Schulzimmer ein Im Laufe des Morgens hatte sie noch Gelegenheit wahrzunehmen daß Thornfield-Hall ein anderer Ort geworden es war nicht mehr still wie in einer Kirche zu jeder Stunde hallte ein lautes Klopfen an der Tür oder der Ton der Glocke durch das Haus oft ertönten Schritte in der Halle von unten herauf vernahm man den Schall fremder Stimmen Ein Bächlein aus der Außenwelt rieselte plötzlich durch ihr stilles Heim Thornfield hatte einen Herrn bekommen Ihr gefiel es jetzt besser An diesem Tage war es nicht leicht Adele zu unterrichten sie konnte sich nicht sammeln Jeden Augenblick lief sie zur Tür und blickte über das Treppengeländer hinab um zu sehen ob sie nicht einen Schimmer von Mr Rochester erhaschen könne Dann erfand sie allerlei Vorwände um hinuntergehen zu dürfen Als Jane dann ein wenig ärgerlich wurde und ihr befahl still zu sitzen begann sie unaufhörlich von ihrem ‘Ami Monsieur Edouard Fairfax de Rochester wie sie ihn taufte zu sprechen und Vermutungen über die Geschenke anzustellen welche er ihr möglicherweise mitgebracht hatte denn wie es schien hatte er ihr abends zuvor angedeutet daß wenn sein Gepäck aus Millcote käme sie eine kleine Schachtel finden würde deren Inhalt sie möglicherweise interessieren könne Et cela doit signifier ’ sagte sie ‘qu’il y aura là dedans un cadeau pour moi et peut-être pour vous aussi Mademoiselle Monsieur a parlé de vous il m’a demandé le nom de ma gouvernante et si elle n’était pas une petite personne assez once et un peu pale J’ai dit que oui car c’est vrai n’est-ce pas Mademoiselle ’ Wie gewöhnlich speiste Jane mit ihrer Schülerin in Mrs Fairfax’ Wohnzimmer Der Nachmittag war rauh und es schneite und sie brachten denselben im Schulzimmer