und kam mir sogleich freundlich entgegen Wie ist es Ihnen ergangen meine Liebe Ich fürchte Sie haben eine langweilige Fahrt gehabt John fährt so langsam Es muß Ihnen kalt sein kommen Sie zum Feuer Mistreß Fairfax vermuthlich sagte ich Ja Sie haben Recht setzen Sie sich nieder Sie führte mich zu ihrem eigenen Stuhle und nahm mir Shawl und Hut ab obgleich ich sie bat sich nicht so viel Mühe zu machen O es ist keine Mühe auch müssen Ihre Hännde von der Kälte fast erstarrt sein Lea mache ein wenig heißen Negus und schneide einige Butterschnitte mit Fleisch hier ist der Speisekammerschlüssel Und sie zog einen sehr haushälterisch aussehenden Schlüsselbund aus ihrer Tasche und übergab ihn der Dienerin Nun setzen Sie sich doch ein wenig näher zum Feuer fuhr sie fort Sie haben Ihr Gepäck mitgebrachst nicht wahr meine Liebe Ja Madame Ich will es in Ihr Zimmer bringen lassen sagte sie und ging rasch hinaus Ich erwartete eine solche Aufnahme nicht Nach allem was ich über die Behandlung der Erzieherinnen gehört hatte war ich auf Kälte und Steifheit vorbereitet doch wollte ich mich nicht voreilig freuen Sie kehrte zurück räumte mit eigenen Händen ihr Strickzeug und einige Bücher vom Tische weg um für das Geschirr Platz zu machen welches Lea jetzt hereinbrachte und reichte mir dann eigenhändig die Erfrischungen Ich war ein wenig verwirrt der Gegenstand so ungewohnter Aufmerksamkeit zu sein und noch dazu von Seiten meiner Gebieterin Werde ich noch diesen Abend das Vergnügen haben Miß Fairfax zu sehen fragte ich als ich das Angebotene angenommen Wie sagten Sie meine Liebe Ich bin ein wenig taub entgegnete die gute Dame ihr Ohr meinem Munde nähernd Ich wiederholte die Frage deutlicher Miß Fairfax O Sie meinen Miß Varens Varens ist der Name Ihrer künftigen Schülerin Ei so ist sie also nicht ihre Tochter Nein ich habe keine Famnilie Es ist mir so lieb fuhr sie fort während sie sich mir gegenüber niedersetzte und die Katze auf den Schoß nahm es ist mir so lieb daß Sie gekommen sind es wird jetzt ganz angenehm hier sein wenn ich eine Gesellschafterin habe Gewiß ist es hier zu jeder Zeit angenehm denn Thornfild ist ein schönes altes Herrenhaus in den letzten Jahren vielleicht etwas vernachlässigt aber dennoch immer ein respectabler Ort doch im Winter wie Sie wissen ist es auch in der besten Wohnung langweilig und ungemüthlich wenn man ganz allein ist Ich sage allein Lea ist freilich ein ganz ordentliches Mädchen und John und seine Frau sind auch sehr verständige Leute aber sehen Sie es sind immer nur Diener und man kann sich mit ihnen nicht wie mit Seinesgleicen unterhalten man muuß sie in schicklicher Entfernung halten um seine Autorität nicht zu verlieren Im letzten Winter und ein sehr strenger Winter war es wenn Sie sich noch darauf besinnen und wenn es nicht schneite so regnete und stürmte es kam vom November bis zum Februar kein menschliches Wesen ins Haus als der Schlächter und der Postbote und ich wurde ganz