Wer ist da fragte er in größter Spannung und schien mit den armen blinden Augen die ihn umgebende Nacht durchdringen zu wollen Vergebliches trauriges Bemühen Antworte mir rede noch einmal befahl er gebieterisch und laut Wollen Sie noch ein wenig Wasser Herr Ich habe die Hälfte aus dem Glase verschüttet sagte ich Wer ist es Was geht hier vor Wer spricht hier Pilot kennt mich und John und Maria kennen mich auch antwortete ich ich kam erst diesen Abend Großer Gott Welche Täuschung hat sich meiner bemächtigt Welch süßer Wahnsinn hat mich erfaßt Keine Täuschung kein Wahnsinn Ihr Geist mein Herr ist zu stark um Täuschungen zu verfallen Ihre Gesundheit zu kräftig für den Wahnsinn Und wer ist die Person die hier redet Ist es nur eine Stimme O ich kann nicht sehen aber ich muß fühlen oder mein Herz hört auf zu schlagen und mein Kopf zerspringt Wer und was du auch sein magst berühre mich oder ich kann nicht leben Er tastete hastig um sich ich ergriff seine unsichere Hand und hielt sie in der meinen Ihre eigenen Finger rief er ihre kleinen schlanken Finger Wenn die hier sind so muß auch noch mehr von ihr da sein Seine muskulöse Hand entriß sich der meinen er faßte meinen Arm meine Schulter meinen Hals meine Taille ich fühle mich von ihm umschlungen und an sich gezogen Ist es Johanna Oder was ist es Dies ist ihre Gestalt dies ihre Größe Und dies ist ihre Stimme fügte ich hinzu Sie ist ganz und gar hier und ihr Herz auch Gott segne Sie mein Herr Ich bin glücklich Ihnen wieder so nahe zu sein Johanna Eyre Johanna Eyre war Alles was er zu sagen vermochte Mein theurer Herr antwortete ich ich bin Johanna Eyre ich habe Sie aufgefunden ich bin zu Ihnen zurückgekehrt In Wahrheit In Fleisch und Blut Meine lebende Johanna Sie halten mich Herr Sie halten mich ja und zwar fest genug Bin ich es denn nicht Mein Liebling am Leben Dies sind ihre Glieder und dies sind gewiß ihre Züge aber ich kann nicht so beglückt werden nach all meinem Elend Es ist ein Traum ein Traum wie ich ihn oft in der Nacht hatte wenn ich sie wieder an mein Herz zu drücken glaubte wie jetzt Aber ich erwachte stets und fand daß es bittere Täuschung gewesen war ich fühlte mich trostlos und verlassen mein Leben war traurig einsam und hoffnungslos meine Seele dürstete und es war ihr der süße Trank versagt mein Herz hungerte und durfte sich nimmer sättigen Ein sanfter milder Traum ruht jetzt in meinen Armen doch auch er wird entfliehen wie seine Brüder vor ihm entflohen sind aber küsse mich ehe du gehst umarme mich Johanna Ja mein Herr einmal und noch einmal Ich drückte meine Lippen auf seine einst so strahlenden und jetzt glanzlosen Augen ich strich ihm das Haar aus der Stirn und küßte auch diese Er schien plötzlich zu erwachen die Ueberzeugung von der Wirklichkeit bemächtigte sich seiner Bist du