Lippen dem nußbraunen Seidenhaar und den nußbraunen glänzenden Augen Ich hatte grünliche Augen ich glaube für ihn hatten sie eine neue Farbe angenommen Es ist Johanna Eyre mein Herr Und bald Johanna Rochester fügte er hinzu in vier Wochen Hannchen keinen Tag länger hörst du das Das Gefühl welches diese Ankündigung in mir erregte war stärker als sich mit der Freude vertrug es betäubte mich und fast empfand ich Furcht Eben noch erröthetest du und jetzt bist du blaß Johanna weshalb Weil Sie mir einen neuen Namen beilegten Johana Rochester Es scheint mir so seltsam Ja Mistreß Rochester sagte er die junge Mistreß Rochester Fairfax Rochester 's liebenswürdige Gattin Es kann nimmer sein es klingt nicht wahrscheinlich Menschliche Wesen erfreuen sich in dieser Welt nie eines vollständigen Glückes Daß solch ein Los mir zu Theil werden sollte ist ein Feenmärchen ein Morgentraum Den ich verwirklichen kann und will Ich werde heute damit beginnen Diesen Morgen schrieb ich an meinen Banquier in London mir gewisse Juwelen zu schicken die er in Verwahrung hat Erbstücke der Gebieterinnen von Thornfield In einem oder zwei Tagen hoffe ich sie in deinen Schoß zu schütten denn jedes Vorrecht jede Aufmerksamkeit soll dir zu Theil werden die ich der Tochter eines Pairs zuerkennen würde wenn ich sie heiraten wollte O Herr Juwelen für Johanna Eyre klingt so unnatürlich ich möchte sie lieber nicht haben Ich will selber die Diamantenschnur um deinen Hals und das Diadem um deine Stirn legen es wird dir gut stehen denn die Natur hat ihren Adelsbrief auf deine Stirn geschrieben Johanna Ich will diese zarten Handgelenke mit Spangen schmücken und diese Feenfinger mit Ringen beladen Nein nein Herr thun Sie nicht als wäre ich eine vornehme Schönheit ich bin Ihre einfache quäkerhafte Erzieherin Du bist eine Schönheit in meinen Augen eine Schönheit gerade nach dem Wunsche meines Herzens zart und ätherisch Schwächlich und unbedeutend wollen Sie sagen Sie spotten meiner Um Gotteswillen seien Sie nicht ironisch Die Welt soll deine Schönheit auch anerkennen fuhr er fort indem ich wirklich unrnhig wurde weil ich fühlte daß er entweder sich täusche oder mich zu täuschen suche Ich will meine Johanna in Seide und Spitzen kleiden sie soll Rosen im Haar haben und ich will das Haupt welches ich am meisten liebe in einen kostbaren Schleier hüllen Und dann werden Sie mich nicht kennen und ich werde nicht mehr Ihre Johanna Eyre sein sondern eine Elster mit geborgten Federn Ebenso ungern möchte ich Sie Herr Rochester in Schauspielertracht sehen als mich in der Kleidung einer Hofdame Ich nenne Sie nicht schön mein Herr obgleich ich Sie aufs Innigste liebe viel zu innig um Ihnen zu schmeicheln Schmeicheln Sie mir also auch nicht Er setzte sein Thema jedoch fort ohne auf meine Bitte zu achten Noch heute will ich dich im Wagen nach Millcote mitnehmen und dort sollst du einige Kleider für dich auswählen Ich sagte dir ja daß wir uns in vier Wochen heiraten wollen Die Trauung soll dort unten in der Kirche ganz in