welche die Sophas und die Stühle vor Ihnen einnehmen Ist da gar kein Gesicht das Sie studiren gar keine Gestalt deren Bewegungen Sie wenigstens mit einiger Neugierde folgen ’ Ich beobachte alle Gesichter und alle Figuren gern.’ Aber sondern Sie nie eine oder auch zwei von allen Uebrigen aus ’ Das thue ich häufig wenn die Geberden oder Blicke eines Paares Etwas zu sagen scheinen es macht mir Spaß sie zu beobachten.’ Und was hören Sie am Liebsten ’ ‘Om ich habe keine große Wahl Gewöhnlich ist das Thema immer das Courmachen das mit einer und derselben Katastrophe der Heirath zu endigen verspricht.’ ‘Und gefällt Ihnen dieses einförmige Thema In Wahrheit kümmere ich mich wenig darum für mich ist es Nichts.’ ‘Für Sie Nichts Wenn eine Dame jung und voller Leben und Gesundheit voll bezaubernder Schönheit und ausgestattet mit allen Gaben des Glücks und des Rangs neben einem Herrn sitzt und ihm in die Augen lächelt so thun Sie ’ ‘Ich was ’ Sie wissen es und Sie denken wohl auch daran.’ Ich kenne die Herren nicht die hier sind Kaum habe ich mit Einem von ihnen eine Sylbe gewechselt und soll ich Euch sagen was ich von ihnen halte so erscheinen mir einige als respektable und stattliche Männer von mittlerem Alter und andere wieder als jung schön lebhaft und gemacht um die Aufmerksamkeit der Andern auf sich zu ziehen aber gewiß können sie Alle sich das Lächeln irgend einer Person aneignen ohne daß ich mich veranlaßt sehen möchte die Sache als irgend wichtig für mich anzusehen.’ Sie kennen die Herren die hier sind nicht Sie haben keine Sylbe mit einem derselben gewechselt Wollen Sie das auch von dem Herrn des Hauses sagen ’ Er ist nicht zu Hause.’ “Eine tiefsinnige Bemerkung Eine höchst sinnreiche Witzelei Er ist diesen Morgen nach Millcpte gegangen und wird heute Abend oder morgen zurückkommen schließt diesen Umstand ihn von der Liste Ihrer Bekannten aus — löscht er ihn so zu sagen aus dem Leben aus ’ Nein aber ich vermag nicht recht einzusehen was Herr Rochester mit dem Thema zu schaffen hat das Ihr aufs Tapet gebracht habt.’ ‘Ich habe von Damen gesprochen die Herren in die Augen lächeln und in letzter Zeit ist an Herrn Rochesters Augen so viel Lächeln verschwendet worden daß dieselben wie zwei über den Rand gefüllte Gläser überfließen haben Sie das nie gemerkt ’ ‘Herr Rochesier darf sich ja wohl der Gesellschaft seiner Gäste erfreuen er hat ein Recht dazu.’ Sein Recht kann nicht in Frage stehen aber haben Sie nie bemerkt das bei dem Hofmachen dem Herrn Rochester stets am Beharrlichsten und Lebhaftesten zugesetzt wurde ’ Die Gier des Zuhörers macht die Zunge des Erzählers rascher gehen.’ Ich sagte dieß mehr zu mir selbst als zu der Zigeunerin deren seltsame Worte Stimme und Art mich allmählig in eine Art Traum versetzt hatten Ein unerwarteter Ausspruch kam nach dem andern von ihren Lippen bis ich mich in ein Gewebe der Mustification verwickelt fand Und ich wunderte mich welch unsichtbarer