irgend einen Ausflug zu machen Es ist besser so Hannah soll Sie begleiten.« »Sagen Sie ihr also daß sie sich morgen bereit hält Und hier ist der Schlüssel zum Schulzimmer Morgen früh werde ich Ihnen den Schlüssel zu meinem Häuschen geben.« Er nahm ihn »Sie liefern ihn sehr freudig ab « sagte er »Ihr Leichtsinn erscheint mir ein wenig unbegreiflich weil ich nicht weiß welche Beschäftigung Sie in Aussicht nehmen an Stelle derjenigen welche Sie aufgeben welches Ziel welchen Zweck welchen Ehrgeiz Sie jetzt für Ihr Leben haben « »Mein erstes Ziel ist Moor-Hause vom Boden bis zum Keller einer gründlichen Reinigung zu unterziehen begreifen Sie die ganze Wucht dieses Ausdrucks Das nächste es mit Bienenwachs Öl und einer unbestimmten Anzahl von Tüchern zu reiben bis es blitzt das dritte jeden Tisch jeden Stuhl jedes Bett jeden Teppich mit mathematischer Präcision zu arrangieren darauf werde ich Sie beinahe zu Grunde richten durch ungezählte Massen von Torf und Holz um in jedem Zimmer ein hellloderndes Feuer zu unterhalten und endlich und zuletzt werden die beiden letzten Tage welche der Ankunft Ihrer Schwestern vorausgehen von Hannah und mir dem Schlagen von Eiern Auslesen von Rosinen Rösten von Gewürzen Backen von Weihnachtskuchen Schneiden von Fleisch und anderem culinarischem Ritus gewidmet sein von welchem Uneingeweihte wie Sie doch keinen Begriff haben Kurz und gut mein Zweck ist es vor nächstem Donnerstag alles in einem Zustande der vollkommensten Bereitschaft zu Dianas und Marys Empfang zu haben mein Ehrgeiz besteht darin ihnen das beau-ideal eines Willkommens zu bieten wenn sie kommen.« St John lächelte fast unmerklich Aber er war noch immer nicht ganz zufrieden »Das alles ist sehr schön für den Augenblick « sagte er »aber im Ernst gesprochen ich hoffe und vertraue daß Sie Ihren Blick ein wenig höher richten werden als auf häusliche Freuden und Verschönerungen wenn die erste Freude und Erregung vorüber sein werden.« »O das sind die besten Dinge die das Leben uns bietet « unterbrach ich ihn »Nein Jane nein Diese Welt ist nicht die Stätte des Genusses versuchen Sie nicht sie dazu zu machen auch nicht eine Stätte der Ruhe werden Sie nicht träge.« »Im Gegenteil Ich beabsichtige sehr thätig und arbeitsam zu sein « »Jane für den Augenblick verzeihe ich Ihnen noch ich gebe Ihnen zwei Monate zu dem vollen Genuß Ihrer neuen Lebenslage zwei Monate dürfen Sie den Reiz dieser neu aufgefundenen Verwandtschaft auskosten aber dann hoffe ich werden Sie Ihren Blick über Moor-House und Morton hinaus erheben Sie werden mehr anstreben als die Gesellschaft der Schwestern mehr als die selbstsüchtige Ruhe und das sinnliche Behagen des Überflusses unserer Civilisation Ich hoffe daß die Kraft Ihrer Energie Ihnen dann wiederum keine Ruhe lassen wird.« Ich sah ihn erstaunt an »St John « sagte ich endlich »es ist beinahe gottlos daß Sie so reden Ich habe mir vorgenommen so glücklich und zufrieden wie eine Königin zu sein und da kommen Sie und versuchen von neuem die Ruhelosigkeit in mir wachzurufen Zu welchem Zweck « »Zu dem Zwecke die Talente