und Härte abstoßenden Gesichte nach seiner gebietenden aber keineswegs offenen Stirn nach seinen klaren durchdringenden nichts weniger als sanften Augen nach seiner schlanken hohen Gestalt und dachte mich als sein Weib O es war unmöglich Seine Begleiterin seine Gesellschafterin seine Helferin das alles wollte ich von ganzem Herzen vorstellen mit ihm den Ocean durchschiffen Wüsten durchschreiten unter der glühenden Sonne des Orients arbeiten mich seinem Willen fügen über seinen Ehrgeiz lächeln den Christen vom Menschen unterscheiden und den ersteren achten während ich dem letzteren vergab Ohne Zweifel warteten meiner die größten Leiden mein Körper kam unter ein hartes Joch aber mein Herz und mein Geist blieben frei und ich hatte mir mein besseres Selbst gerettet mit dem ich dann ungestört in der Einsamkeit verkehren indem ich Gefühle bewahren konnte auf die sich seine Strenge nicht erstreckte die er nicht zu zertreten im Stande war Allein als sein Weib immer und ewig um ihn zu sein mich ohne Unterlaß zu beherrschen und meine Natur im Zaume zu halten mein inneres Feuer zu unterdrücken bis es ein Stück meines inneren Lebens nach dem anderen verzehrte das zu ertragen war für mich eine reine Unmöglichkeit Saint John rief ich aus als ich in meinen Betrachtungen bei diesem Punkte angelangt war Nun frug er mit eisiger Kälte Ich wiederhole es noch einmal ich bin gesonnen Sie von freien Stücken auf Ihrer Missionsreise zu begleiten und Ihr Werk nach Kräften zu fördern aber nicht als Ihre Gattin denn ich kann Sie nicht heiraten nicht Ihre andere Hälfte werden Und Sie müssen meine eheliche Hälfte werden versetzte er hartnäckig sonst ist der ganze Vertrag null und nichtig Wie kann ich ein Mann von nicht ganz dreißig Jahren ein Mädchen von neunzehn das nicht mit mir getraut ist mit nach Ost-Indien nehmen Wie könnten wir zusammen in Einöden unter wilden Stämmen leben ohne vermählt zu sein Es ist bekannt daß Sie nicht meine Schwester sind ich kann Sie nirgends dafür ausgeben und würde ich es auch versuchen so wären wir doch beide dem kränkendsten Verdachte ausgesetzt Sie haben wohl den kräftigen Geist eines Mannes aber auch das gefühlvolle Herz eines Weibes und dies Verhältniß würde nicht gut thun Es würde ganz gut thun versetzte ich mit einigem Unwillen vollkommen gut Ich besitze das Herz eines Weibes aber nicht fur Sie Ihnen weihe ich bloß die Anhänglichkeit die Treue die Brüderlichkeit eines Kriegsgefährten wenn es Ihnen recht ist vielleicht auch die Unterwürfigkeit eines Neubekehrten für seinen Hierophanten nichts mehr und nichts weniger und Ihre Befürchtungen sind ganz überflüssig So will ich es auch haben sagte er anscheinend zu sich selbst sprechend gerade so will ich es haben Sie sollen keine Ursachen haben es zu bereuen daß Sie mich geheiratet haben verlassen Sie sich darauf und Sie müssen mich heiraten das ist klar Ich wiederhole es Ihnen es giebt keinen anderen Ausweg und ohne Zweifel wird der Heirat ein hinreichender Vorrath von Liebe folgen der eine solche Verbindung auch in Ihren Augen rechtfertigen wird Ich verachte Ihre Ansichten von