 der Jungen und Alten
auf dem Tempelstein, deren regierendes und beratendes Haupt er bald geworden
war und nun bleiben sollte, sammelte sich Rodewald zu seinem offen dargelegten
und der Welt bekannten Leben wieder, von dem wir, da die Gränze der Gegenwart
wohl von uns schon längst überschritten ist, auch nur noch ahnen können, dass es
reich an ernsten Pflichten und von mancher Sorge getrübt verlaufen sollte, aber
doch vieler eignen Freude und des erhebenderen Blickes auf die Freude Anderer
sicher nicht entbehrte.
    Und Oleandern einst begrüssend in dessen kleinem Erkerstübchen, alles Nahe
und Ferne, Lebende und noch Webende, Abgeschnittene und doch wie die
Wiederherstellung des verbrannten Schatzes hoffnungsvoll neu sich Anknüpfende,
überfliegend, klagend über die durcheinanderlaufenden Fäden des
Menschengeschicks und die unbefriedigend plötzlich oft durchschnittene Lösung
des Momentes, vernahm er von diesem die beruhigenden, fast lächelnd gesprochenen
Worte:
Ein Faden, ewig ausgesponnen,
Ist jedes Stäubchen Sonnenlicht!
Die Ewigkeit hat nie begonnen -
Was nie begonnen, endet nicht!
                                Ende des Romans.
 
    
