 John und ich, und sagten Fu, was wir von Tsi über
diesen »Old Saint« gehört hatten. Er war gar nicht verwundert hierüber und gab
die auch nicht sehr betonte Bemerkung dazu:
    »So also ist es über ihn gekommen, so! Er ist der Letzte dieser seiner
Sippe, das Fazit der Familie. Was das für eine Ziffer sein wird, das kann man
sich denken. Dass irgend Etwas mit ihm vorgegangen ist, das weiß ich übrigens
auch schon von anderer Seite her, nämlich vom Ho-Schang63 des Tempel Ki. Dieser
Mann hat mir eine ebenso große wie freudige Überraschung bereitet. Er hat nicht
gewusst, dass wir den heutigen Feiertag fallen lassen wollten, und also
angenommen, dass er unbedingt stattfindet. Und er hat nicht gewusst, dass der Herr
von Rafflei-Kastle von seiner Reise wieder heimgekehrt ist. Darum wendet er sich
nur an mich. Es kam heute früh, sehr zeitig, ein Bote von ihm zu mir nach Ocama,
nicht mit einem Briefe, sondern mit einer mündlichen Benachrichtigung. Du weißt,
lieber John, dass wir fast gar nicht mit diesem Manne verkehrten, dessen
geistliche Macht ihn zum Rivalen für uns machte. Wir glaubten, einen Feind in
ihm zu haben, und er hat nie Etwas getan, die Richtigkeit dieser Annahme zu
widerlegen. Das ist wohl auch der Grund, dass die Fan-Fan auf den Gedanken kommen
konnten, sich in seinem Bezirk gegen uns zu versammeln. Nun lässt er mir heut
sagen, dass er uns im Stillen beobachtet und sich sehr über uns gefreut habe. Er
habe einen langen Bericht über uns nach Peking geschrieben und um die Erlaubnis
gebeten, seine geistliche Provinz für unsere Shen öffnen zu dürfen. Es sei
hierauf eine für uns sehr ehrenvoll klingende Antwort eingetroffen, und er bitte
um die Erlaubnis, sie mir eigenhändig überreichen zu dürfen, heut, am Feiertag
der Shen, in Shen-Fu, wohin er kurz nach Mittag kommen werde. Er bringe eine
ganze, große Menge seiner Heiden mit, welche wünschen, bei uns aufgenommen zu
werden, und bitte auch für seine eigene Person um Zulassung zur großen
Bruderschaft der Menschlichkeit, von der er wünsche, dass Alle, die auf Erden
sind, ihr angehören möchten. Und durch denselben Boten teile er mir mit, dass
eine Schar von Fan-Fan sich auf seinem Gebiete herumtreibe, um das unserige am
heutigen Festtage zu überfallen und unsere Leute gegen uns aufzuwiegeln. Die
Anstifter seien Europäer, die andern aber arme, verführte Chinesen, denen man
nur die Augen zu öffnen brauche, um sie auf den rechten Weg zurückzubringen.
Diese sollen wir ihm überlassen; die Abendländer aber werde er uns in die Hände
führen oder
