 dem Lumpen in
der Hand und hinter ihm Anne Mareili aber nur bis zur Schwelle, und sobald er
noch einmal Adie gemacht und ehe er recht auf dem Wägelein war, verschwand es;
aber ob es ihm nicht desto länger nachgesehen aus irgend einem Heiterloch,
wollen wir nicht verbürgen.
    Resli hätte das Haus nicht verlassen sollen; aber da er sah, wie unwert er
da war, so wäre er um kein Geld geblieben. Er wusste nicht, war das überhaupt
ihre Art oder hatten sie etwas Besonderes gegen ihn, wo er doch nicht hätte
begreifen können was. Er mochte das Fahren nicht ertragen, gar fürchterlich weh
tat ihm der Kopf; darum blieb er in einem der nächsten Wirtshäuser, deren jetzt
zur Genüge sind, dass man nicht lange zu fahren braucht, um zu einem zu gelangen,
und hieß Christeli zufahren, was der Braun laufen möge, damit Vater und Mutter
aus der Angst kämen.
    Welche Freude Christeli heimbrachte, als er endlich zum Reden kam, kann man
sich denken, besonders da, als sie Christen alleine dahersprengen sahen, aufs
neue Todesangst in ihren Herzen aufgewacht war. Als die Mutter hörte, wo er den
Resli gefunden und wie es ihm ergangen, schlug sie die Hände über dem Kopf
zusammen und sagte, sie müssten unserem Herrgott doch noch lieb sein, denn das
sei alles so, als wenn er es ihretwegen so gereist; es dauerten sie dabei nur
die armen Leute, denen die Häuser hätten verbrennen müssen, so gleichsam
ihretwegen, aber denen müsse auch gesteuert werden, dass es fry kei Gattig hätte.
Dass sie dort den Resli nicht behalten, sondern so gerne hatten fortgehen sehen,
das konnte sie freilich nicht verwinden. Sie hätten sich doch öppe seiner nicht
zu schämen gehabt, und gesetzt, es hätte Kosten gegeben, so wäre doch wohl
öppere dagewesen, der abgeschaffet hätte. Sie wollte von Christeli vernehmen, ob
etwa Resli etwas angebracht und von der Sache angefangen hätte. Aber Christeli
wusste nichts. Bloß hätte er gehört, dass des Bauern Tochter absolut hätte haben
wollen, dass man Resli auflade und mitnehme, und das hätte alle Leute grusam
verwundert, denn die seien öppe nicht schnitzig, Leute aufzunehmen, und für
nichts und aber nichts werde das die Tochter wohl nicht getan haben. Weiteres
hätte er nichts vernommen, aber taubs hätte es ihn auch gemacht, und bsungerbar,
wo er gesehen, wie das Reiten ihm so weh getan, dass es ihnen so darum gewesen,
seiner los zu werden.
    Änneli ward nicht müde mit Fragen, ob sie etwa nicht gewusst, wer sie waren,
und wie das Meitschi gewesen, was die Mutter für ein Gesicht gemacht, was Haus
und Hof für eine Gattig gemacht und
