 grüßte links und grüßte rechts, und Anne Meieli machte ein recht
glückliches, fast stolzes Gesicht auf dem schönen Wägeli und neben dem tollen
Mann. Endlich angelangt, sprang Anne Meieli zuerst herab, empfing die beiden
Körbchen und sagte: Wenn er seins ihm anvertrauen wolle, so wolle es seinen
Anken auch verkaufen, es gehe ihm in einem zu und es wolle es machen, so gut es
könne; es wisse wohl, dass die Männer mit dem nicht gerne zu tun hätten. »Anne
Meieli,« sagte Johannes, »du tust mir einen großen Gefallen, aber ich will dir
die Körbchen tragen bis auf den Ankenmärit. Ich mag die besser als du.« Anne
Mareili machte Komplimente, indessen es ließ es geschehen, und Johannes fragte
ihns noch, wann es wieder fort wolle? Es solle mit ihm heimreiten, er wolle auch
nicht spät sein. Es könnte ihm doch zu lange gehen, sagte Anne Mareili. Er solle
sagen, wo es ihn antreffen könne so um Mittagszeit. Es wolle ihm dann das Geld
bringen, und da könne man immer noch luegen, ob es sich schicken wolle.
    Johannes ging seinen Geschäften nach, tat dieses ab und jenes, und bald war
es Mittag. Da schiens ihm in dichtem Gedränge, er höre rufen hinter sich:
»Vetterma, los neuis! Johannes, wart doch!« Endlich stund er still, sah um sich,
wollte wieder gehen, hörte wieder rufen, stund wieder still, bis ein altes,
schitteres Mannli sich zu ihm durcharbeitete und keuchend sagte: »Ich habe
geglaubt, ich bringe es nicht zweg, bis zu dir zu kommen, Vetter Johannes.« »Eh
Gottwilche, Vetter,« sagte Johannes. »Ich hätte eher an den Tod gedacht als an
Euch, was bringt Euch hier zMärit so weit?« »Gerade deinetwegen komme ich,«
sagte er; »ich habe neuis mit dir zu reden, wenn du der Zeit hast, mir abzlose.«
»Warum nit, Vetter, sagt ume.« »Hier nicht,« sagte er, »hier schickt es sich
mir nicht; aber wenn wir etwa an einen Ort könnten, wo wir ein rühig Stübli
haben könnten, wo nit alles zuechelauft, so wär es mir anständig. Aber ich bin
hier gar nicht bekannt.« »Kommet nur, Vetter, ich weiß schon, wo wir hin wollen.
Da, wo ich eingestellt habe, da gibt uns die Wirtin schon ein Stübli; es ist
noch von weitem meine Base, und wenn ich etwas möchte, so ist es nie Nein, wenns
einmal z'mache ist.« Es ging nicht lange, so saßen sie in der
