, komme nicht weiter,
wenn ich irgend eine Geschicklichkeit erlange, denn ist Geschicklichkeit etwas
anders? als: bei einer Sache länger verweilen zu dürfen, als es schicklich ist.
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»Es zieht mich alles an, aber ich stehe immer im Zweifel, ob ich willkommen bin;
nähere ich mich einer Sache, so möchte ich meine Verlegenheit nicht merken
lassen, und mache alle Wissenschaften in mir irren; wenn ich dann sehe, dass sie
sich in mir geirrt, so sage ich etwa, kann ich die Wissenschaft betrügen, so
kann sie das Leben auch betrügen, und sie weiß wohl nicht, was sie will. Ich
achte ihren guten Willen, aber ihr Wissen kommt mir verdächtig vor.«
»Mit ist sehr wohl über alles, was ich nicht weiß; was ich weiß, finde ich
unnütz, weil es wohl kann besser gewusst werden; ich wollte, ich lebte nicht,
mein Leben könnte auch besser gewusst werden.«
»Das ganze Leben ist eine Geheimniskrämerei, eine Delicatesse aller Existenzen
gegeneinander, dass mir es oft ängstlicher drinne ist als bei tugendhaften
Mädchen, die in jeder Stunde heiraten können, wenn nur ein Priester die
Gelegenheit vom Strauche bricht.«
»Es ist wahrhaftig nicht der Mühe wert, sich Mühe zu geben, die Sache bleibt
ewig dieselbe; bohre ich ein Loch mit meinem Verstande in die Welt, so muss es
sich des allgemeinen Gleichgewichts halber wieder zustopfen, und es ist recht
unhöflich, die Natur der Dinge so zu bemühen.«
»Vor vielen Dingen soll man Ehrfurcht haben, man soll sie ehren, und nirgends
möchte ich so gerne laut sprechen oder pfeifen als in der Kirche, nicht um
gehört zu werden, sondern um es zu hören, - ich möchte auch wohl gerne in einem
lüderlichen Hause beten, und über eben diese Gelüste kann ich sehr traurig
werden. -«
»Tugendhaft sein, wie man es heißt, ist, was ein Brownianer schlecht recipieren
nennt; - ich möchte oft toll werden über alle die Dinge, die dazu nötig sind,
und die ich oft gar nicht auftreiben kann.«
»Am Ende sind alle Menschen nur Formeln, um ein Stück Weltgeschichte
herauszubringen; denn warum hielt ich einst nichts auf Tugend, und fange jetzt
wieder an, was drauf zu halten?«
»Ich habe immer eine große Anlage gehabt, Weibern, die sich mit ihrer Tugend
breit machten, etwas die Ehre abzuschneiden, und ihre Tugend zu schmälern, damit
die andern sich nicht so ängstlich drücken müssten, die ihre Tugend selbst
schmälerten, und das tat ich vielleicht gar des Wortspiels wegen.«
»Gott weiß, dass meine Wahrheit mein Unglück war! Ich hörte immer schon dann auf
zu
