.
    Als,
    im Januario kann er ein Aenigma, im Februario ein Anagramma, im Martio ein
    Eteostichon, im April, ein Acrostichon, im Maio ein Palindromon oder versum
    cancrinum, im Junio ein Aequidicum, im Junio ein Echo, im Augusto ein
    Logogriphum, im Septrmber ein Epitaphium, im Oktober ein Onomasticum, im
    November ein Sonet, im Dezember ein Madrigal verfertigen, und eine Belohnung
    gewärtig sein.
    Urkundlich haben wir dieses Dekret eigenhändig unterschrieben und mit Unserm
Gesellschaftssiegel bedruckt. Londen den 6 Septemb. 1759
    (L. S.)
                               Horatius Sherbury.
                                                               Nathanael Hervei.
                                                          beständiger Secretair.
 
                                  XXIV. Brief.
                      Der Herr v.N. an Sir Karl Grandison.
                                                        N. hall, den 1 Septembr.
        Hochwohlgebohrner Baronet,
            Vornehmer Freund und Gevatter.
Meine Bauern die Schlingel liegen mir heftig an, innliegende Supplik an Sie, mit
einer guten Recommendation zu unterstützen. Ich weiß nicht, wer es den Vögeln
muss weiß gemacht haben, dass Sie der große Mann sind, der sich eine Freude daraus
macht, allen armen Teufeln gutes zu tun. Sie haben das gute Vertrauen zu Ihnen,
Sie würden es nicht übel deuten wenn sie den hochgeehrten Herrn Gevatter um eine
Gnade ansprächen, und sie hoffen in Ansehung meines gültigen Vorspruchs keine
abschlägliche Antwort zu erhalten. Ich will selbst die Gewährung dieser Bitte
als das erste Freundschaftsstückgen ansehen. Sie haben mich zwar zu Gevattern
gebeten, und das habe ich auch in allem guten vermerkt: wenn Sie aber meinen
Untertanen wiederum zu einer großen Schelle auf den Turme helfen wollten; so
würde ich das lieber sehen, als wenn ich von allen ihren Anverwandten die Reihe
herum zu Gevattern gebeten würde.
    Was macht den mein Patgen gutes. Ich habe ein rechtes Verlangen, das kleine
Ding zu sehen. Wenn mir Doctor Faust seinen Mantel borgte, so führe ich noch
heute auf solchen, nach Engelland zu Ihnen. Seitdem Sie mich zu Gevattern
gebeten haben, ist mir eine große Lust angekommen, selbst einmal taufen zu
lassen. Ich bin der Jüngsten eben keiner; ich bin aber doch auch kein Hogestolz.
Wenn ich eine Henriette finden kann, so werde ich Ihrem Beispiele folgen und
mich verheiraten. Ich kann es nicht leugnen, es ist ein hübsches Mädgen in
meiner Nachbarschaft, auf die ich ein Auge habe. Es sind tausend Dinge, wonach
ich mich erkundigen wollte, und von denen ich genaue Nachricht haben möchte;
mein Bartlett, der Magister Lampert, soll deswegen an meinen Neffen schreiben,
geben Sie diesem von allen umständliche Nachricht. Machen Sie meine Empfehlung
bei Ihrer Frau Liebste, ich lasse ihr zum glücklichen Kirchgange, wie ich hoffe,
gratuliren. Ihren Schwestern und Schwägern, dem guten ehrlich Onkel Selby und
allen die mich kennen, empfehlen
