 Handschrift brauchte, als ich zu jedem andern Buche von zwanzig Bogen in klein Oktav bisher gebraucht hatte. Danach schnit ich also bei der Ausarbeitung meinen Stof zu.
Jetzt sollte das Papier zum Druk eingekauft werden, und nun erfuhr ich die erste Buchhändler Verlegenheit. Man sagte mir, dass ich nur unter zweierlei Schreibpapierarten zu wählen hätte, wovon die Eine ganz großes, die Andere kleines Format habe. Da das erstere für ein Kinderbuch von der Art, wie dieses, ein sehr unschikliches Format sein werde, so musste ich mich zu dem Leztern entschließen. Und nun ließ ich den Sezer Überschlag machen, wie viel der geschriebenen Bogen zu einem so gedruckten erfodert werden durften.
Da erfuhr ich dann zu meiner großen Befremdung, dass derjenige Vorrat von Manuskript, den ich zu ungefähr zwanzig Bogen bestimmt hatte, wohl an vierzig ausmachen werde. Ich ließ den Überschlag zwei, dreimal wiederholen, aber immer ergab sich dasselbe Resultat.
Nun befand ich mich in einer ausnehmenden Verlegenheit. Die Schrift durfte nicht kleiner, der Zwischenraum zwischen Zeilen und Lettern nicht enger sein, weil es ein Buch für Kinder werden sollte. Wurden hingegen beide so gewählt, und sollte dennoch das Ganze abgedruckt werden: so musst' ich mich entschließen, statt achtzehn bis zwanzig Bogen, die ich versprochen hatte, vierzig zu liefern. Wolt' ich dies: so musst ich entweder von den Pränumeranten und Subskribenten einen ansehnlichen Nachschuss fodern, oder mich entschließen, einen ansehnlichen Schaden zu leiden. Aber jenes untersagten mir meine Begriffe von Recht und Unrecht, dieses meine ökonomischen Umstände. Ich suchte also einen Mittelweg, dessen Einschlagung sich mit beiden vertragen könnte, und fand ihn in folgender Einrichtung.
Ich beschloss nämlich, nur so viel Bogen drucken zu lassen, als ich versprochen hatte, und diesen die Form eines ganzen vollendeten Buchs zu geben; damit derjenige, der kein Verlangen träge, noch mehr davon zu besizen, nicht gezwungen werde, einen zweiten Teil zu kaufen. Für solche Subskribenten und Käufer ist der erste Titel beigelegt, auf welchem der Zusaz: erster Teil, weggelassen worden ist. Für Andere hingegen, welche Lust haben, sich auch die zweite Hälfte dieses Kinderbuchs anzuschaffen, ist der andere Titel bestimmt, welcher diesen Zusaz hat.
Durch diesen Ausweg glaubte ich meinen Subskribenten und mir selbst Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen. Solte aber dem ungeachtet Einer oder der Andere von jenen mit dieser Einrichtung nicht völlig zufrieden sein: so erkläre ich ihn hiermit von der Verbindlichkeit seiner Unterschrift völlig frei und bitte ihn, sein Exemplar irgend einem armen Kinde seines Orts zu schenken, und, statt der Bezahlung, mir bloß zu melden, dass dieses geschehen sei.
Der zweite Teil also, der die Fortsezung und das Ende der Geschichte in
